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Distributor (autorisierter Vertreter) für Lieferungen von Abgasreinigungsanlagen an Industrieunternehmen in Russland

Das russische Engineering-Unternehmen „INTECH GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) hat eine rund 20-jährige Erfolgsgeschichte auf dem russischen Markt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen Russlands. Mit langjähriger Erfahrung im Engineering-Bereich haben wir guten Namen auf dem Markt erworben und mehr als 100 Großprojekte für Industriebetriebe Russlands realisiert. Unser Unternehmen ist auf der Suche nach Geschäftspartnern, die in Russland investieren wollen, und vorhaben, den Marktanteil in der Region auszubauen, neue Geschäftsbereiche zu erschließen und dadurch ein neues internationales Niveau zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis:

Derzeit suchen wir einen zuverlässigen Partner im Bereich von Abgasreinigungsanlagen für eine Zusammenarbeit in Projekten in Russland. Sollten Sie Interesse an offizieller Distributorvertretung von Ihren Produkten haben, sind wir gerne für Sie da.

Die Geschäftsleitung und unsere kontaktstarken Projektleiter kennen sich auf dem russischen Markt sehr gut aus und sind mit lokalen Vorschriften, mit der Geschäftskultur sowie mit finanzieller Abwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeiten von russischen Kunden sehr gut vertraut. Alle unsere Verkaufskräfte verfügen über einen umfangreichen Kundenstamm, eine reiche Erfahrung im Bereich erfolgreicher Verkäufe sowie über bereits bestehende Kontakte und Beziehungen zu potentiellen Käufern Ihrer Abgasreinigungsanlagen. Das alles erlaubt uns, zeitnah die am besten geeignete Vertriebsstrategie zu bestimmen, um Ihnen einen schnellen Zugang zum russischen zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt zu ermöglichen. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich auf Lieferungen der ausländischen Ausrüstungen aus der ganzen Welt und führen Kommunikation  auf Deutsch und Englisch.  

Unsere erfahrenen Branchenexperten und Ingenieure arbeiten ständig daran, die optimale und kosteneffektivste Lösung für jede technische Aufgabe vor Ort zu finden. Wir stehen ständig in Kontakt mit den führenden Unternehmen Russlands, präsentieren Know-Hows und moderne Technologien von unseren Partnern, besprechen vorhandene Problematik und technische Frage- und Aufgabenstellungen gleich vor Ort in engem Austausch mit dem Betriebspersonal aus allen technischen Abteilungen.  Dadurch erfahren wir als erste über alle Anforderungen und Modernisierungswünsche. Die Ausstattung von Industriebetrieben ist uns gut bekannt. Dazu kennen wir uns noch gut auf dem regionalen Markt aus und verstehen auch die Marktspezifik in Russland. 

Sobald wir als offizieller Distributor Ihrer Firma für die Abgasreinigungsanlagen in Russland auftreten, wird unsere Werbeabteilung eine breite Marktanalyse für Ihre Produkte erstellen. Die Nachfrage der russischen Industrieunternehmen nach den von Ihnen angebotenen Abgasreinigungsanlagen wird anhand der Analyse evaluiert und das Marktpotential wird eingeschätzt. Gleichzeitig wird unsere IT-Abteilung eine Webseite für Ihre Produkte auf Russisch gestalten. Fachmännische Vertriebsmitarbeiter werden prüfen, inwiefern die von Ihnen angebotenen Abgasreinigungsanlagen und Kundenbedürfnisse übereinstimmen. Wir geben Ihnen die Auskunft über die Erfolgschancen einer Produkteinführung im Allgemeinen sowie über die Kernzielgruppe der potenziellen Kunden. Somit werden die größten und perspektivreichsten Kunden ausgewählt.

Als Ihr offizieller Vertreter in Russland kann „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) bei Bedarf einmalige Warenlieferungen als auch diverse Typen der Abgasreinigungsanlagen gemäß den russischen Normen zertifizieren lassen. Wir sorgen für die Vorbereitung auf die Zertifizierung und Beschaffung von TR CU (EAC) Zertifikaten 010 und 012. Die Zertifikate ermöglichen den Einsatz Ihrer Anlagen in allen Industriebetrieben in den Ländern der Eurasischen Zollunion (Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien, Kirgisien) in explosionsgefährdeten Bereichen. Unser russisches Unternehmen übernimmt für Sie die Erstellung der Technischen Begleitdokumentation (z. B. Technischer Pass usw.)  für die Abgasreinigungsanlagen gemäß den Vorschriften der Russischen Föderation und den Normen der eurasischen Zollunion.

Unser Engineering-Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) arbeitet mit einer Reihe von russischen Projektinstituten in unterschiedlichen Industriebranchen eng zusammen. Die in Russland und in anderen GUS-Staaten geltenden Standards und Baunormen werden bei der Planung und Projektierung berücksichtigt und Ihre Abgasreinigungsanlagen werden bereits im ersten Schritt im Gesamtprojekt eingeplant.

Unser Unternehmen hat eigene Logistikabteilung, die entsprechend Warentransport, Verpackung und Verladung erledigt, Ihre Waren DAP oder DDP Lager des Käufers liefert und dabei alle unabdingbaren, für den russischen Markt erforderlichen Vorschriften und Anforderungen berücksichtigt.

Unsere Firma hat die eigenen zertifizierten Fachleute, die die Kunden bei Montageüberwachung und Inbetriebnahme der gelieferten Ausrüstung begleiten, die nachfolgende Garantie- und Post-Garantie-Wartung der Abgasreinigungsanlagen durchführen, sowie erforderliche Schulungen und Beratungen für das Betriebspersonal organisieren.

Abgasreinigung und Abgasreinigungsanlagen: eine Kurzbeschreibung

Das Ziel der Reinigung von Industriegasen und Entfernung der darin enthaltenen Festpartikeln sind:

  • das Entfernen von schädlichen Beimengungen;
  • die Rückgewinnung von wertvollen Partikeln;
  • die Reinhaltung der Atmosphäre.

Eine Minimierung der Luftverschmutzung erzielt man durch:

  • optimale Organisation der Produktionsprozesse aus ökologischer Sicht;
  • luftdichten Transport von Gasen;
  • industrielle Verwertung von Asche, Schlämmen, Abbränden und sonstigen Abfällen.

Es gibt fünf wichtigste Gasreinigungsverfahren, wobei jedes Reinigungsverfahren den Einsatz von Anlagen eines bestimmten Typs voraussetzt.

Klassifizierung der Gasreinigungsverfahren

Reinigungsverfahren Eingesetzte Anlagen
Abscheidung durch Schwerkraft - Staubabscheidekammern
Abscheidung durch Einwirkung von Fliehkraft - Fliehkraftentstauber
- Zyklonabscheider
- rotierende mechanische Trockenentstauber
Abscheidung durch die Einwirkung
von elektrostatischen Kräften
- Elektrofilter
Filtrierung - Schlauchfilter
- Keramikfilter
- Ölfilter ( Viszinfilter)
Nassreinigung - Waschtürme
- Rotierende mechanische Nassentstauber
- Venturi-Wäscher
- Schaumentstauber

Klassifizierung der Gasreiniger nach dem Reinigungsverfahren

Apparate für trockene Gasreinigung: Apparate für nasse Gasreinigung:
Staubabscheidekammern;
Zentrifugalentstauber;
Elektrofilter:
horizontale / vertikale / rohrförmige / stabförmige;
Schlauchfilter;
Kartuschenfilter;
Hochtemperatur-Keramikfilter;
Luftansaugkammern.
Waschtürme;
Desintegratoren;
Venturi-Wäscher;
Nasse Elektrofilter;
Schaumentstauber.

Zur Auftrennung von Systemen werden mehrere unterschiedliche Methoden verwendet:

  • Abscheidung (Fällung);
  • Filtrierung;
  • nasse Gasreinigung.

Abscheidung

Abscheidung ist ein Systemauftrennungs-Prozess, bei dem im Schwebezustand befindliche Partikeln sich von der durchgängigen Flüssigkeit- oder Gasphase trennen – und zwar durch die Einwirkung einer bestimmten Kraft:

  • die Schwerkraft der Partikeln selbst (Absetzenlassen);
  • die Zentrifugalkraft (Auftrennung in Zyklonscheidern und Zentrifugen);
  • die Fliehkraft;
  • die elektrostatische Kraft (Auftrennung von Gassuspensionen in einem elektrostatischen Feld).

Filtrierung

Als Filtrierung bezeichnet man den Prozess der Auftrennung von Systemen unter Nutzung einer porösen Zwischenwand, welche die durchgängige Phase durchlässt, aber die schwebenden Partikeln zurückhält. Der Prozess kommt zustande durch das Druckgefälle beiderseits der Zwischenwand. Falls das Druckgefälle durch die Zentrifugalkraft erzeugt wird, wird solche Systemtrennung Zentrifugalfiltrierung bezeichnet.

Die Filter mit halbstarren Zwischenwänden dienen zur Reinigung von Gasen mit geringer Staubbelastung. Derartige Filter bestehen aus einem Satz runder Elemente, die in einem zylinderförmigen Gehäuse übereinander gelegt sind. Jedes Element besteht seinerseits aus zwei Gittern oder Scheiben. Zwischen diesen Scheiben befindet sich eine Filterstoff-Schicht (z.B. Metallspäne, Schlacken- oder Glaswatte). In manchen Fällen wird die Filterstoff-Schicht mit Öl angefeuchtet, um dispersen Staub besser abfangen zu können. Die Filterelemente werden senkrecht zum Gasstrom angeordnet.

Falls eine Feinreinigung von Gasen – insbesondere die Abscheidung von Aerosolen – benötigt wird, verwendet man Filtrier-Zwischenwände aus ultradünnen Polymerfasern (z.B. aus Polyarylat oder Perchlorvinyl). Solche Zwischenwände besitzen hohe chemische, mechanische und thermische Standfestigkeit.

Zu den Filtern mit starren Zwischenwänden gehören Patronenfilter, die ähnlich aufgebaut sind wie die Patronenfilter zur Auftrennung von Suspensionen. In solchen Filtern wird das Gas durch die porösen Zwischenwände von Hülsen (Hohlkörpern) gefiltert, die in einem rohrförmigen Gitter dicht befestigt sind. Solche Hülsen werden regelmäßig mittels Druckluft-Rückspülung gereinigt. Dieses Filter kann Partikeln mit einer Größe ab 0,2 µm abfangen.

In Körnerschicht-Filtern verwendet man zur Gasreinigung von festen Partikeln eine Schicht von feinen Teilchen (z.B. Sand, Schlacke, Kies oder Koks). In diskontinuierlichen Apparaten stützt sich die Filterschicht auf ein Gitter und ist unbeweglich. In kontinuierlichen Apparaten wird körniges Material, das zur Gasreinigung von schwebenden Festpartikeln dient, ununterbrochen zwischen den Zwischenwänden mit dem Filtermaterial hin- und herbewegt. Das Gas passiert eine nach der anderen mehrere Körnerschichten, die sich vertikal hin- und herbewegen. Das verschmutzte körnige Material, das aus jeder Sektion rauskommt, wird durchgespült und in die Filtriersektion zurückgeführt. Die körnigen Filter werden heutzutage äußerst selten verwendet.

Nasse Gasreinigung

Nasse Gasreinigung ist ein Prozess der Auftrennung von Gassuspensionen, bei dem die schwebenden Partikeln mit einer Flüssigkeit angefeuchtet und vom Gas abgeschieden werden. Die Reinigung erfolgt vorwiegend durch die Einwirkung von Fliehkraft.

Die Auswahl der passenden Trennungsmethode hängt von folgenden Parametern ab:

  • die Konzentration der dispersen Partikeln;
  • die Größe der Partikeln;
  • die Anforderungen an die Qualität der Auftrennung;
  • das Dichteverhältnis zwischen disperser und durchgängiger Phase;
  • die Zähigkeit der durchgängigen Phase.

Absetzenlassen

In der Industrie werden mittels Absetzenlassen Suspensionen aufgetrennt, falls es notwendig ist:

  • das Gemisch einzudicken;
  • die Suspension anhand der Fraktionen von Partikeln zu klassifizieren, die zur festen Phase gehören;
  • die Gas-Grobreinigung von verschiedenen Stäuben durchzuführen;
  • eine Emulsion aufzutrennen.

Da die bewegende Kraft beim Prozess des Absetzenlassens (die Schwerkraft) recht klein ist, lassen sich nur Großpartikeln wirksam von der durchgängigen Phase trennen. Dennoch handelt es sich beim Absetzenlassen um die einfachste und zugleich kostengünstige Methode zur Auftrennung inhomogener flüssiger Systeme. Deshalb ist deren Verwendung bei der Primärbehandlung von Suspensionen sinnvoll. Diese Methode gestattet es, das Gemisch auf schwierigere Behandlungsmethoden vorzubereiten sowie den Kostenaufwand des technologischen Reinigungszyklus insgesamt zu senken.

Die Berechnung des Gasreinigungsgrades in einem Staubabscheider beliebigen Typs

Der Grad der Gasreinigung von den Beimengungen in den Staubabscheidern beliebigen Typs wird wie folgt ermittelt:

η = [(V1·x1 - V2·x2)/((V1·x1)]·100 = [1 / (V2/V1)·(x2/x1)]·100%

wo V1 – Gasvolumen am Reiniger-Eingang (m3),
V2 – Gasvolumen am Reiniger-Ausgang (m3),
х1 – Nebel- oder Staubkonzentration im verschmutzten Gas (g/m3),
х2 – Nebel- oder Staubkonzentration im gereinigten Gas (g/m3).

Das Ergebnis dieser Berechnung ist korrekt unter normalen Produktionsbedingungen.

Die Abscheidung (Auftrennung) von inhomogenen Systemen ist von großer Bedeutung sowohl in der Industrie als auch in anderen Tätigkeitsbereichen.  Häufig entsteht die Notwendigkeit,  irgendwelche Mischung zu reinigen bzw. wertvolle Stoffe daraus zu gewinnen. Sei es die Rohstoffvorbereitung für die Weiterverarbeitung, die Reinigung von Fertigprodukten, die Reinigung von Abwasser oder Abgasen oder die Hereingewinnung von wertvollen Komponenten aus einem Produkt.

Die Auftrennung des Gasgemisches und die Abscheidung von Fremdgasen

Die Industriegase sind Gasgemische bzw. enthalten einen geringen Anteil von Gasgemischen. Derartige Gase bedürfen einer Vorbehandlung mit Zerlegung in einzelne Komponenten. Zur Auftrennung von Gasgemischen werden verschiedene Methoden angewendet:

  • Kondensation;
  • Absorption;
  • Adsorption;
  • katalytische Umwandlung;
  • Verbrennung.

Kondensation

Die Gasgemische werden durch deren Abkühlung unter die Kondensationstemperatur verflüssigt. Die Reingas-Kondensation erfolgt durch die Abkühlung bis zur Kondensationstemperatur. Während der Reingas-Kondensation bleiben Druck- und Temperaturniveau konstant. Die Dampfdruck-Kurve zeigt die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Kondensationstemperatur und Dampfdruck. Die Sättigungskurve zeigt die Abhängigkeit zwischen der Menge der Komponenten, die im Trägergas aufgelöst sind, und der Temperatur.

Diagramm der Sättigungsparameter
Abgasreinigungsanlagen

Falls im Gasgemisch die Kondensationstemperatur der abzutrennenden Gaskomponente weit unter dem ähnlichen Parameter beim Trägergas liegt, ist eine teilweise kondensationsbedingte Auftrennung des Gasgemisches möglich. Jene Gasgemische, deren Komponenten miteinander ähnliche Werte der Kondensationstemperatur aufweisen, lassen sich unter den Verhältnissen des Kondensationsprozesses nicht  trennen. Eine solche teilweise Kondensation heißt Deflegmation und wird häufig beim Betrieb von Destilliergeräten verwendet.

Das „trockene“ Gasgemisch wird im Kondensationsprozess abgekühlt. Als Ergebnis davon entspricht der Gehalt der gelösten Komponente dem Punkt Nr.3 auf der Sättigungskurve. Das Volumen des ausgefällten Kondensats ist gleich ∆m.

Der Kondensationsprozess verläuft in speziellen Wärmetauschern (Kondensatoren). In diesen Apparaten befinden sich Röhrchen mit einem Kältemittel. Bestimmte Gaskomponenten kondensieren sich an diesen Röhrchen und fließen in der Neigungsrichtung ab. Das Trägergas kommt aus dem Kondensator weitgehend in  gereinigter Form heraus.

Als Absorption bezeichnet man den Prozess der Gasaufnahme durch Flüssigkeit als Folge physischer Auflösung oder eines umkehrbaren chemischen Prozesses. Falls die Flüssigkeit nicht alle Komponenten des Gasgemisches aufnimmt, wird es eine teilweise Absorption genannt. Wenn man eine СО2- und Luftgemisch im Wasser auflöst, wird die  СО2-Gas-Absorption selektiv sein. Das Gas wird sich im Gegensatz zur Luft teilweise im Wasser auflösen, bis dessen Aufnahmefähigkeit erschöpft ist. Diese hängt vom Druck- und Temperaturniveau ab. Bei niedriger Temperatur und hohem Druck wird das Gas aktiv absorbiert. Falls der Druck niedrig und die Temperatur hoch ist, entstehen Gasbläschen.

Das aufgelöste Gas bildet zusammen mit dem flüssigen Absorptionsmittel die gemischte Phase. Während der Absorption erwärmt sich die aufnehmende Flüssigkeit wegen Freisetzung von Absorptionswärme. Um den normalen Verlauf des Prozesses nicht zu behindern, wird für die Rückkühlung der Flüssigkeit gesorgt.

Zum Entfernen des abgesetzten Staubes ist in den trockenen Elektrofiltern eine Spezialvorrichtung vorgesehen, die in regelmäßigen Abständen die Elektroden aufrüttelt. In den nassen Elektrofiltern werden zum Entfernen von Staub die inneren Elektrodenflächen regelmäßig oder ständig mit Wasser gespült.

Das plattenförmige Elektrofilter ist ähnlich aufgebaut. Der einzige wesentliche Unterschied von den rohrförmigen Apparaten besteht darin, dass als absetzende Elektroden anstelle von Rohren rechtwinklige Platten oder Netze verwendet werden,
die auf Rahmen gespannt sind.

Prozess selektiver absorption
Abgasreinigungsanlagen

In der Industrie wird das Phänomen selektiver Absorption zu folgenden Zwecken genutzt:

  • gezielte Abscheidung (Hereingewinnung) bestimmter Gase aus   Gasgemischen;
  • die Reinigung des Gemisches von giftigen Komponenten;
  • die Erzeugung der gemischten Phase aus der aufnehmenden Flüssigkeit und dem aufgelösten Gas.

Exsorption

Exsorption (Regeneration, Wiederherstellung) nennt man einen der Absorption entgegengesetzten Prozess. Als Ergebnis dieses Prozesses wird das früher aufgelöste Gas hereingewonnen und die absorbierende Flüssigkeit wiederhergestellt. Zur Hereingewinnung von Gas benutzt man folgende Methoden:

  • Ausdämpfung;
  • Entgasung;
  • die Hereinführung überhitzten Wasserdampfes in die Absorptionsflüssigkeit (Destillationsmethode).

Der Apparat zur Auftrennung von Gasgemischen mittels selektiver Absorption besteht  konstruktiv aus Absorber und Regenerator. Am Ausgang dieser Anlage bekommt man Gas, das restliche Gasgemisch und das regenerierte Absorptionsmittel. Das regenerierte Absorptionsmittel kann mehrfach verwendet werden.

Apparat zur Auftrennung des Gasgemisches mittels Absorption
Abgasreinigungsanlagen

Kontinuierlich arbeitender Absorptionsblock, der zur Auftrennung von Gasgemischen verwendet wird
Abgasreinigungsanlagen

Als Adsorber können verwendet werden:

  • Füllkörperkolonnen;
  • Bodenkolonnen;
  • Gaswäscher-Kolonnen;
  • Venturi-Wäscher.

Die Funktionsweise des kontinuierlichen Blockes sieht wie folgt aus: das zu reinigende Gas und die Absorptionsflüssigkeit werden gegenläufig zugeführt. Das Gas gelangt in die Absorptionskolonne von unten und die Adsorptionsflüssigkeit von oben. Im Absorptionsblock werden günstige Verhältnisse geschaffen: niedrige Temperatur und hoher Druck. Durch den oberen Teil der Kolonne kommt die reine ungelöste Gaskomponente heraus. Das gasgesättigte Sorptionsmittel sammelt sich entsprechend im unteren Teil der Anlage an und wird in den oberen Teil der Regenrationskolonne geleitet. Beim Runterfließen erwärmt sich das Gas und verliert den Druck, damit sinkt die Absorptionsfähigkeit der Flüssigkeit. Der größte Teil des gelösten Gases gelangt beim Runterfließen in Bläschenform durch die Füllmasse. Dann verlässt das aufgelöste Gas den Regenerator im oberen Teil der Kolonne als reine lösliche Gaskomponente. Die Absorptionsflüssigkeit sammelt sich im unteren Teil des Regenerators an und wird zum Absorber geleitet. Nach der Abkühlung wird die Flüssigkeit in den oberen Teil des Absorbers geleitet.

Gasreinigung mittels Adsorption

Adsorption nennt man den Prozess der Vereinigung von Gasmolekülen an der Oberfläche von Feststoffen, die als oberflächenaktiv bezeichnet werden können. Das Phänomen selektiver Adsorption besteht darin, dass ein Gasgemisch bei der Berührung mit dem entsprechenden Feststoff die Moleküle einer bestimmten Gaskomponente an der eigenen Oberfläche zurückhält.

Prozess selektiver Adsorption
Abgasreinigungsanlagen

Diese Methode kommt zur Anwendung, wenn es notwendig ist, giftige Mikroteilchen aus dem Gas zu entfernen, weil sie gefährlich und übelriechend bzw. nur gefährlich sind. Wegen hoher Kosten für die Regenerierung des Absorptionsmittels wird selektive Adsorption nur in besonderen Fällen angewendet:

  • zur Trocknung von Luft und sonstigen Gasen;
  • zur Auftrennung von organischen Gasgemischen;
  • zum Entfernen von übelriechenden und gefährlichen Stoffen aus der   Abluft.

Das Temperatur- und Druckniveau werden von der adsorbierten Stoffmenge bestimmt (maximale Stoffaufnahme erfolgt bei niedriger Temperatur und hohem Druck). Bei ungünstigen Bedingungen kann sich der Prozess umkehren, d.h. es kommt zur Abgabe des adsorbierten Stoffes (Desorption).

Adsorptionsapparate

Der Adsorptionsprozess lässt sich hypothetisch in zwei Etappen einteilen, die sich gleichzeitig oder nacheinander vollziehen:

  • Adsorption der abzuscheidenden Komponente;
  • Regenerierung des Adsorptionsmittels.
Adsorptionsprozess in einer Adsorptionsanlage
Abgasreinigungsanlagen

Regenerationsprozess in einer Adsorptionsanlage
Abgasreinigungsanlagen

Festbett-Adsorber ist ein mit Adsorptionsmittel gefüllter Behälter. Der Behälter ist mit Zu- und Ableitungsrohren, einem Kondensator und einem Heißdampferzeuger versehen.

Beim Adsorptionsverfahren wird das zu reinigende Gas unter hohem Druck zugeführt. Die abzuscheidende Gaskomponente wird durch das Adsorptionsmittel aufgenommen. Das restliche Gas durchfließt eine statische Adsorptionsmittel-Schicht. Als Ergebnis bekommt man gereinigtes Gas. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird das Aufnahmevermögen des Adsorptionsmittels erschöpft (es kommt zum sogenannten Durchbruch bzw. Durchschlupf). Sobald dies eintritt, beginnt die Regenerierung des Adsorptionsmittels. Der Dampferzeuger wird in Gang gesetzt sowie das Frischdampfableitungs-Ventil  geöffnet. Der Dampf steigt nach oben und erwärmt das Adsorptionsmittel; als Ergebnis wird das adsorbierte Gas daraus freigesetzt und regeneriert. Das Heißdampf- und Gasgemisch wird in den Kondensator abgeführt, wo der Dampf kondensiert wird. Die übriggebliebene Gaskomponente fließt aus dem Adsorber heraus, um weiterbehandelt zu werden.

Bei den Adsorptionsanlagen, die aus zwei Adsorbern bestehen, werden diese abwechselnd eingesetzt. Die Zweikammeranlage hat den Vorteil, dass damit ein ununterbrochener Arbeitszyklus realisierbar ist.

Aufbau einer Zweikammer-Adsorptionsanlage
Abgasreinigungsanlagen

Katalytische Gasreinigung

Der Sinn katalytischer Gasreinigung besteht darin, dass durch Nutzung von chemischen Reaktionen und Katalysatoren giftige und gefährliche Verbindungen in unschädliche Verbindungen umgewandelt werden. Bei den Katalysatoren handelt es sich um Zwischenreagentien, die zur Beschleunigung chemischer Reaktionen dienen. Nach Abschluss des chemischen Prozesses erscheinen die Katalysatoren erneut in unveränderter Form. Ein Beispiel für die katalytische Gasreinigung ist die Umwandlung des gefährlichen Kohlenstoffoxids СО ins neutrale Kohlendioxid СО2 mittels chemischer Reaktion mit Chromoxid-Beteiligung.

Katalysationsreaktoren

Das katalytische Gasreinigungsverfahren wird meistens in Katalysationsreaktoren realisiert, wo der Katalysator durch das Festbett aus einem körnigen Streustoff vertreten ist.

Katalytische Gasreinigung in einem Festbettreaktor
Abgasreinigungsanlagen

Das schadstoffhaltige Gas durchfließt die Katalysatorschicht. Nach dem Passieren so eines „Filters“ werden die Schadstoffe in unschädliche Stoffe umgewandelt. Je nach dem Stofftyp liegt die Reaktortemperatur zwischen 200 °C und 400 °C.

Während der katalytischen Reaktion wird Wärme freigesetzt. Zwecks Regulierung des Wärmehaushaltes ist die Vorrichtung mit einem System von erwärmеnden und abkühlenden Rohrleitungen versehen. Zur Entfernung von Beimengungen kann man einen Adsorber an den katalytischen Reaktor anschließen.

Es gibt drei Typen von katalytischen Reaktoren:

  • Festbett-Reaktor;
  • Wirbelschicht-Reaktor;
  • rohrförmiger Kontaktofen.

Abluftreinigung und Abgasverwertung

Eine universelle Methode zur Gasreinigung von brennbaren organischen Komponenten ist die Verbrennung.

Dabei wird die Luft, die gefährliche Komponenten enthält, in einen Ofen getan und so stark erwärmt, dass die organischen Stoffe verbrennen. Bei der Verbrennung werden freigesetzt:

  • Kohlendioxid СО2 und Wasser Н2О (in großen Mengen);
  • Schwefeldioxid SO2, Stickstoffoxid NO, Chlorwasserstoff HCI (in geringen Mengen, eins nach dem anderen in der Rauchgasreinigungsanlage).
Abluftverbrennungs-Ofen
Abgasreinigungsanlagen

Die Ofentemperatur wird durch das Verbrennen von brennbaren Stoffen erzeugt. In den Hohlraum des Ofenmantels wird als Gegenstrom schmutziges erwärmtes Gas geleitet. Dann gelangt das Gas in die Brennkammer, wo die im Gas enthaltenen Schadstoffe verbrennen. Die Temperatur in der Brennkammer kann zwischen 650 °C  und 800 °C liegen. Man lässt die gasförmigen Verbrennungsprodukte einen Ablufterwärmer passieren, danach werden sie aus dem Ofen entfernt.

Die Methode der direkten Verbrennung in offener Flamme der Fackelbrenner findet Anwendung bei der Verwertung von brennbaren Gasen und Dämpfen aus ungleichmäßigen Abgas-Strömen. Mit Hilfe dieser Methode werden aus den Ölraffineriegasen Kohlenwasserstoffe entfernt. Bei dieser Verbrennungsmethode  werden Wasser H2O und Kohlendioxid CO2 freigesetzt. Minimale Rußbildung  bei der Verbrennung wird dadurch erreicht, dass Wasserdampf in die Flamme gelangt.

Fackelbrenner
Abgasreinigungsanlagen

Nassreinigungsanlagen

Die Apparate zur nassen Reinigung können konstruktiv ganz unterschiedlich sein. Die Nassentstauber, bei denen der Gasstrom auf die obere Flüssigkeitsschicht aufprallt und sich in kleine Strahlen, Fäden und Tropfen zersplittert, gehören zu den Schlag-und Fliehkraft-Reinigern.

Waschtürme

Die in der chemischen Produktion weitverbreiteten Venturi-Wäscher werden vorwiegend genutzt, um die Industriegase vom hochdispersen Staub zu reinigen.

Besonders effektiv zeigte sich die Anwendung der Venturi-Wäscher in der modernen Mineraldünger-Produktion. Sie gehören beispielsweise zur Standardausstattung der kompletten Anlage für die Produktion von granuliertem Ammophos (kompliziertes hochkonzentriertes Stickstoff-Phosphor-Mineraldüngemittel). Die Kapazität so einer Anlage beträgt 750-800 Tsd. t pro Jahr.

In diesen Apparaten wird das Gas vom Ammoniak (mittels Abscheidung durch saure Ammophos-Trübe) sowie von fluorhaltigen Verbindungen gereinigt.

Zur kompletten Reinigung der Gase von deren Komponenten und Staubpartikeln wurde extra ein hohler Schnellwäscher mit einem Vielzellen-Zentrifugal-Tropfenfänger entwickelt (Siehe Abb.). So ein Gasreiniger besteht aus einer berieselten hohlen Kolonne, bei der oben ein Vielzellenentstauber mit konischen Wirblern untergebracht ist. Dieses Element fängt die Tropfen von Spülflüssigkeit, die durch den gereinigten Gasstrom  aus dem Reinigungsapparat hinausgebracht werden. Der Waschturm wird durch drei Düsenreihen mit Zerstäubungsfackeln berieselt. Die Fackeln sind wie folgt ausgerichtet: die oberste Reihe nach unten, die mittlere und untere Reihe nach oben. Um zu vermeiden, dass an den Elementen des Tropfenfängers sich alle möglichen Festablagerungen bilden, ist die Vorrichtung mit einem Wasserabspülungs-Kollektor versehen, der sich regelmäßig automatisch zuschaltet, sobald die Gasreinigungsanlage   stehen bleibt.

Fliehkraft-Tropfenfänger
Abgasreinigungsanlagen

Die hohlen Düsen-Waschtürme dienen vorwiegend zur Abkühlung, Anfeuchtung und Vorreinigung von Gasen, deren Temperatur über 200 oC beträgt. Für Transport und Reinigung technologischer Abgase (Abscheidung von flüssigen und festen Partikeln mit einer Größe von mehr als 2 bzw. 3 µm) werden Strahlwäscher eingesetzt. Diese Reiniger haben keine Saugzugvorrichtung und keine rotierenden Teile. Deshalb finden  sie oft in den Anlagen Verwendung, die in einem toxischen, explosions- oder korrosionsgefährdeten Medium betrieben werden. Deren Kapazität beträgt 120-140 Tsd. m3 Gas pro Stunde.

Nachteile der Waschtürme als Entstauber:

  • Viel höhere Prozesskosten als bei trockener Abscheidung. Es ist dadurch bedingt, dass dabei Staubpartikel-Schlamm anfällt. Somit entsteht zusätzlich die Notwendigkeit, die Abwässer zu reinigen.
  • Hohe Flüssigkeitsverluste.
  • Die Ausrüstungen werden häufig mit einer dicken Staubschicht bedeckt.
  • Hohe Wahrscheinlichkeit der Korrosionsbildung.

Absorber

Die Absorber sind perfekt dazu geeignet, die Luft von den Dämpfen solcher Flüssigkeiten und Stoffe zu reinigen wie Methanol, Kaprolaktam und  Dimethylformamid.

Absorber ist ein Apparat mit einem vertikalen zylinderförmigen geschweißten Gehäuse, in dem drei Siebböden mit einem kugelförmigen Füllkörper konzentrisch angeordnet sind. Unter jedem dieser Böden befinden sich weitere Böden, diesmal Folienböden. Sie dienen gleichzeitig als Verteiler der Flüssigkeit zur Berieselung (von unten) des beweglichen Füllkörpers, der sich an den Siebböden befindet. Die Flüssigkeit wird in den Siebböden mit Hilfe von Düsen verteilt, die einen horizontalen ringförmigen Schlitz haben.

Der Absorber funktioniert wie folgt: die gereinigte Luft gelangt in den unteren Teil des Apparates, passiert alle Folien- und Siebböden und setzt den kugelförmigen Füllkörper in Gang; danach entweicht sie durch den oberen Stutzen in die Atmosphäre. Der Absorber sorgt für die Feindispergierung (Zerkleinerung) der Berieselungsflüssigkeit; zugleich fallen darin konzentrierte Lösungen der abgeschiedenen Produkte an, die dann regeneriert und in die Produktion zurückgeführt werden.

Rotoclone (veraltet)

Die Rotoclone sind dazu geeignet, Staubpartikeln mit einer Größe von mehr als 2 µm oder gar bis zu 3 µm wirksam abzufangen, soweit deren Anteil im Gas mehr als  90% beträgt. In solchen Apparaten entsteht der Gaskontakt mit der Flüssigkeit durch den Aufprall auf deren Oberfläche. Die mit Gas gemischte Flüssigkeit durchfließt dann einen profilierten Kanal, der „Impeller“ heißt und wo die Staubpartikeln unter Einwirkung der Zentrifugalkräfte sich an den Flüssigkeitstropfen absetzen. Der Hauptvorteil eines jeden Rotoclons ist recht niedriger Flüssigkeitsverbrauch. Die Leistung des Apparates liegt zwischen 2,5 Tsd. und 90 Tsd. Kubikmeter Gas pro Stunden.

Anlagen für die trockene Gasreinigung

Zu den Vorrichtungen für die trockene Gasreinigung gehören solche Apparate wie  Zyklone, Zyklonbatterien sowie kombinierte Rauch- und Staubabsauger.

Zyklone

Diese Apparate finden breite Anwendung in ganz verschiedenen Branchen der einheimischen Industrie.

Die Zyklone können als erste Reinigungsstufe vor den Gewebe- und Nassfiltern oder  als separate Entstauber eingesetzt werden. Sie können sowohl mittel-disperse als auch recht grobe Staubpartikeln abfangen, deren Durchschnittsgröße mehr als 10 µm beträgt. Die Abscheideleistung hängt direkt vom Zyklontyp ab und liegt im Bereich zwischen 80 und 98%; die Temperatur erreicht maximal 400 oC, hydraulischer Widerstand beträgt von 0,8 bis 2 kPa.

Zur Reinigung von übergroßen Gasmengen werden in der Regel Gleichstromzyklone verwendet. Solche Apparate besitzen zahlreiche besondere Vorteile gegenüber anderen Entstaubern: relativ einfache Herstellung, ganz geringer hydraulischer Widerstand, hohe Betriebszuverlässigkeit bei minimalen Betriebskosten. Zur Erhöhung des Wirkungsgrades der Abscheidung wird der staubbelastete Gasstrom möglichst nah an die Wand des Apparates abgelenkt.

Zur Erhöhung des Abscheidungs-Wirkungsgrades können im Apparat noch zwischengeschaltete Staubfänger eingebaut werden.

Um die Abscheidung des zusammenklebenden Staubes durch Verstärkung der Zentrifugalkräfte zu intensivieren, wird der Gleichstromzyklon mit einem Saugstrahlgebläse ausgestattet (Siehe Abb.), das in die Haube eingebaut wird.

Zyklon zur Abscheidung von zusammenklebenden Stäuben
Abgasreinigungsanlagen

Das Saugstrahlgebläse (Ejektor) hat eine Niederdruckkammer und eine Hochdruckkammer. Die erstere ist durch Radialstutzen mit der Staubkammer und die zweitere durch einen ringförmigen Schlitz mit der Abscheidekammer verbunden. Der ringförmige Schlitz ist mit Leitschaufeln versehen, die dem Gas die tangentiale Richtung vorgeben. Vor dem Auspuffstutzen gibt es konische Ringe, die sich in der Gasstromrichtung etwas verkleinern.

Das Funktionsprinzip des Zyklons: staubhaltiges Gas wird im Wirbler verwirbelt; abgeschiedener Staub wird vom Gas zu den Kammerwänden transportiert. Dann werden die Staubpartikeln von den Kammerwänden nach unten verlagert und gelangen durch die Spalte zwischen den konischen Ringen unterschiedlichen Durchmessers in die Absetzzone. Der vom Ejektor im oberen Teil erzeugte Unterdruck führt dazu, dass das Gas mit den Staubpartikeln teilweise auch durch dieselben Spalte eindringt und somit die Staubpartikeln in die Absetzzone transportiert. Die Gasgeschwindigkeit im ringförmigen Schlitz sowie in den Spalten zwischen den konischen Ringen wird durch eine bestimmte Gasmenge geregelt, die über einen Stutzen in den Ejektor geleitet wird.

Zyklonbatterien

Der Bestimmungszweck von Zyklonbatterien ist vor allem trockene Gasreinigung von den Staubpartikeln mit einer Größe von 5 bis 10 µm. Solche Zyklone bestehen aus einer Vielzahl von parallel betriebenen Elementen geringen Durchmessers, die alle im selben Gehäuse installiert sind. Das Durchmesser der am weitesten verbreiteten Zyklonelemente beträgt gewöhnlich zwischen 150 mm und 250 mm.

Schlauchfilter

Die Schlauchfilter gehören zu den effektivsten Vorrichtungen für die Reinigung von gasförmigen Industrieemissionen.

Die modernen Schlauchfilter werden mit Beuteln aus hochfestem und wärmebeständigen Gewebe ausgestattet.

Von der Konstruktion her haben die Schlauchfilter ein Gehäuse, in dem Gewebeschläuche untergebracht sind; die oberen Sackenden sind mit Deckeln versehen und an einen gemeinsamen Rahmen angehängt. Die unteren Sackenden bleiben offen und werden an den Stutzen eines gemeinsamen Rohrgitters befestigt. Verschmutztes Gas gelangt durch das Schlauchgewebe von innen nach außen. Die Staubpartikeln setzen sich in den Gewebeporen ab, während reines Gas über ein Auspuffrohr  abgeführt wird.

Elektrofilter. Gasreinigung im elektrischen Feld

Beim Gas mit sehr feinen Schmutzpartikeln erreicht man einen hohen Reinheitsgrad durch Elektroabscheidung. Bei diesem Verfahren wird in Spezialvorrichtungen  elektrisches Feld erzeugt. Darin werden die Gasmoleküle durch elektrische Entladung ionisiert. Als Ergebnis setzt sich die feste Phase ab.

Falls im Gas freie Ladungen (Elektronen und Ionen) enthalten sind, kann man dieses Gas zwischen zwei Elektroden durchströmen lassen, die ein ständiges elektrisches Feld generieren. In diesem Feld bewegen sich die freien Ladungen entlang der Kraftlinien. Deren Geschwindigkeit und kinetische Energie hängen von der Stärke des elektrischen Feldes ab.

Sobald die Potentialdifferenz mehrere Dutzend kW erreicht, werden die Ionen und Elektronen genug kinetische Energie und Geschwindigkeit besitzen, um beim Zusammenstoß mit den Gasmolekülen sie in Ionen und freie Elektronen aufzuspalten. Die neu entstandenen Ladungen werden ihrerseits auch mit neutralen Molekülen kollidieren und diese ionisieren. Auf diese Weise läuft die Gasionisierung so lange, bis keine neutralen Gasmoleküle mehr da sind. Dieses Phänomen nennt man Stoßionisierung.

Falls die Feldspannung ansteigen wird, kann dies zum elektrischen Durchschlag sowie zum Kurzschluss der Elektroden führen. Deshalb werden in den Reinigern zwei verschiedene  Elektroden miteinander kombiniert: die eine besteht aus einem Draht, bei der anderen handelt es sich um eine Platte oder um ein Rohr, das diesen Draht umfasst. Damit gelingt es, ein inhomogenes elektrisches Feld zu erzeugen.

Dabei ist die Feldspannung beim Draht am höchsten und nimmt in Richtung auf das Rohr bzw. auf die Platte ab. An dieser Stelle reicht die Feldspannung für einen elektrischen Durchschlag nicht mehr aus.

Zwischen den Elektroden, die eine Feldspannung für die vollständige Gasionisation erzeugen, entsteht eine Koronaentladung; davon zeugt das Entstehen einer leuchtenden „Korone“ beim Draht. Wegen dieses Effektes wird der Draht koronierende Elektrode genannt. Die andere Elektrode in Form eines Rohres oder einer Platte wird absetzende Elektrode bezeichnet.

Die in den Reinigern installierten koronierenden Elektroden sind an den negativen Pol der Stromquelle angeschlossen. Die absetzenden Elektroden werden mit dem positiven Pol verbunden. Bei dieser Vorgehensweise besteht die Möglichkeit, ohne Durchschlagsrisiko eine höhere Feldspannung zu generieren.

Die koronierende Elektrode zieht die positiv geladenen Ionen an sich und neutralisiert sie. Die absetzende Elektrode zieht negative Ionen und freie Elektronen an und neutralisiert sie ebenfalls. Auf dem Weg zur absetzenden Elektrode kollidieren die Ionen mit Staub- und Flüssigkeitsteilchen, die sich in der Gassuspension befinden, verleihen ihnen negative Ladung und reißen sie mit. Somit setzen sich die Staubpartikeln auf der Platte bzw. auf dem Rohr ab. Ein kleiner Teil der festen Phase kollidiert mit den positiven Ionen, wird von diesen geladen und strömt zur koronierenden Elektrode, wo er sich auf deren Oberfläche absetzt.

Bei der Gasreinigung in einem Elektrofilter hängt die Wirksamkeit des Prozesses weitgehend von der elektrischen Leitfähigkeit der Staubpartikeln und deren Haftvermögen ab. Bei hoher elektrischer Leitfähigkeit und einem niedrigen Haftvermögen geben die Partikeln der Elektrode die eigene Ladung ab und bekommen  die Ladung der Elektrode; danach gelangen sie wieder in den staubbelasteten Gasstrom. Damit wird der Reinigungsgrad herabgesetzt.

Falls die Partikeln bei hoher Haftfestigkeit (Adhäsion) eine niedrige elektrische Leitfähigkeit besitzen, schaffen sie an der Elektrode eine recht große Schicht negativer Ionen, die dem elektrischen Feld entgegenwirkt. Die zunehmende Stärke dieser Schicht  führt zur höheren Spannung in deren Poren – bis zu den kritischen Werten. Als Folge kommt es zur Gaskoronierung neben der absetzenden Elektrode, wobei sich eine so genannte „Rückkorona“ bildet. In diesem Fall verringert sich ebenfalls der Gasreinigungsgrad. Um den Korona-Effekt beim Gas zu vermeiden, sollte man den abgesetzten Staub rechtzeitig von den Elektroden entfernen.

Hohe Konzentration der Staubpartikeln kann das Absinken der Stromstärke – bis hin zu den Nullwerten - bewirken. Diese Erscheinung wird „Korona-Unterdrückung“ genannt.  Deren Entstehung ist darauf zurückzuführen, dass unter diesen Gegebenheiten der Strom nur von geladenen Staubpartikeln weitergetragen wird. Und diese bewegen sich viel langsamer als die Ionen. Deshalb werden die Gase mit hohem Staubgehalt zuerst mit anderen Methoden vorgereinigt – mit dem Ziel, die Konzentration der festen Phase bzw. die Gasgeschwindigkeit am Eingang des Elektrofilters und somit auch die Filterbelastung zu verringern.

Beim Betrieb eines Elektrofilters unter normalen Bedingungen hängt die Wirksamkeit der Gasreinigung von vielen Faktoren ab. Dazu gehören: Gaseigenschaften (dessen chemische Zusammensetzung, Temperatur und Feuchtigkeit); Staubeigenschaften (dessen Zusammensetzung, elektrische Eigenschaften, Dispersität); Staubkonzentration; Gasgeschwindigkeit; Konfiguration des Elektrofilters etc.

All diese Faktoren bei den Berechnungen zu berücksichtigen ist unmöglich. Deshalb wird die Wirksamkeit der Gasreinigung durch Experimente ermittelt.

Rohrförmige und plattenförmige Elektrofilter

Je nach Elektrodenform unterscheidet man rohrförmige und plattenförmige Elektrofilter. Außerdem wird je nach der Art entfernter Partikeln zwischen Nass- und Trockenreinigern unterschieden. In den Nass-Elektrofiltern werden feuchter Staub und schwebende Flüssigkeitsteilchen aus dem Gas entfernt.

Das Schema des rohrförmigen Elektrofilters ist auf Abb. А dargestellt. Im Apparat sind absetzende Elektroden installiert; das sind Rohre mit einem Durchmesser von 0,15-0,3 m und 3 bis 4 m Länge. Die koronierenden Elektroden, die in Form von Drähten mit  1,5-2 mm Durchmesser ausgeführt sind, befinden sich entlang der Rohrachse und sind an den Rahmen angehängt. Der Rahmen stützt sich seinerseits auf Isolatoren ab.

Im unteren Teil des E-Filter-Gehäuses befindet sich ein Stutzen, durch den das Ausgangsgas hineinströmt und dann die Rohre durchfließt. Die Staubpartikeln setzen sich an den Rohrwänden ab, während gereinigtes Gas über den oberen Stutzen aus dem Gehäuse nach außen abgeführt wird.

Zum Entfernen des abgesetzten Staubes ist in den trockenen Elektrofiltern eine Spezialvorrichtung vorgesehen, die in regelmäßigen Abständen die Elektroden aufrüttelt. In den nassen Elektrofiltern werden zum Entfernen von Staub die inneren Elektrodenflächen regelmäßig oder ständig mit Wasser gespült.

Rohrförmiges Elektrofilter
Abgasreinigungsanlagen

Plattenförmiges Elektrofilter
Abgasreinigungsanlagen

Das plattenförmige Elektrofilter ist ähnlich aufgebaut. Der einzige wesentliche Unterschied von den rohrförmigen Apparaten besteht darin, dass als absetzende Elektroden anstelle von Rohren rechtwinklige Platten oder Netze verwendet werden,
die auf Rahmen gespannt sind.

Die plattenförmigen Elektrofilter haben eine kompaktere Bauweise, die abgesetzten Festteilchen lassen sich leichter von den Elektroden entfernen. Der Vorteil plattenförmiger Elektrofilter besteht darin, dass deren Elektroden eine höhere Feldspannung erzeugen. Damit erhöht sich die Leistung und es wird möglich, schwer aufzufangenden Staub und Nebel wirksamer abzuscheiden.

Die Elektrofilter werden meistens in Plattenform hergestellt. Solche Filter bestehen aus bestimmter Anzahl von Platten, die parallel angeordnet sind. Diese Platten übernehmen die Funktion von absetzenden Elektroden. Zwischen diesen Platten sind koronierende Drahtelektroden eingebaut. Das zu reinigende Gas passiert durch die Spalte zwischen den Platten und wird an den koronierenden Elektroden vorbei geleitet. Dabei laden sich die Partikeln auf und bleiben an den Filterplatten.

Plattenförmiges Elektrofilter
Abgasreinigungsanlagen

Mit Hilfe dieser Apparate werden Staubpartikeln entfernt, deren Größe zwischen 0,001 µm und 10 µm liegt.

Die Elektrofilter zeichnen sich in der Regel durch einen niedrigen Stromverbrauch aus (0,2-0,3 kW∙h pro 1000 m³ Gas), obwohl für deren Betrieb eine hohe Gleichstrom-Spannung (40-75 kW) benötigt wird. Hydraulischer Widerstand der Elektrofilter ist im Vergleich zu vielen anderen Vorrichtungen relativ klein und beträgt 150-200 Pa. Der Gasreinigungsgrad erreicht 95-99%.

Zu den Nachteilen der Elektrofilter gehören relativ hoher Preis und großer Bedienungsaufwand. Derartige Anlagen werden nicht zur Reinigung von Gasen genutzt, bei denen Partikeln mit einem geringen elektrischen Widerstand enthalten sind.

Gassysteme. Physikalische Eigenschaften (Theorie)

  • Staub ist ein heterogenes Gemisch von festen Partikeln in der Luft, deren Durchmesser 5-500 µm beträgt;
  • Rauch ist ein System, das aus den Partikeln mit einem Durchmesser von 0,1-5 µm besteht, die als Ergebnis von chemischen Reaktionen – insbesondere der Verbrennung – entstanden sind;
  • Nebel ist ein Gemisch aus Flüssigkeitstropfen mit einer Größe von 0,3-4 µm, das sich als Ergebnis der Dampfkondensation oder Flüssigkeitszerstäubung in einem Gasmedium gebildet hat;
  • Aerosol ist ein System, das aus einem gasförmigen dispersen Medium sowie aus einer dispersen Phase besteht; bei der letzteren handelt es sich um feste oder flüssige Teilchen mit einer Größe von 0,1-1,0 µm.

Der Prozess der Auftrennung eines inhomogenen Systems wird beeinflusst durch die Eigenschaften aller dazugehörenden Komponenten sowie durch deren Zusammenwirken miteinander. In den Zweiphasen-Systemen ist die feste Phase die wichtigste Komponente. Deswegen hängt die Auswahl einer Methode für die Auftrennung so eines Systems und der dafür notwendigen Ausrüstungen von den Eigenschaften der festen Partikeln ab, die zu diesem System gehören.

Filters

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