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Distributor (autorisierter Vertreter) für Lieferungen von Elektrofiltern an Industrieunternehmen in Russland

Das russische Engineering-Unternehmen „INTECH GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) hat eine rund 20-jährige Erfolgsgeschichte auf dem russischen Markt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen Russlands. Mit langjähriger Erfahrung im Engineering-Bereich haben wir guten Namen auf dem Markt erworben und mehr als 100 Großprojekte für Industriebetriebe Russlands realisiert. Unser Unternehmen ist auf der Suche nach Geschäftspartnern, die in Russland investieren wollen, und vorhaben, den Marktanteil in der Region auszubauen, neue Geschäftsbereiche zu erschließen und dadurch ein neues internationales Niveau zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis:

Derzeit suchen wir einen zuverlässigen Partner im Bereich von Elektrofiltern für eine Zusammenarbeit in Projekten in Russland. Sollten Sie Interesse an offizieller Distributorvertretung von Ihren Produkten haben, sind wir gerne für Sie da.

Die Geschäftsleitung und unsere kontaktstarken Projektleiter kennen sich auf dem russischen Markt sehr gut aus und sind mit lokalen Vorschriften, mit der Geschäftskultur sowie mit finanzieller Abwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeiten von russischen Kunden sehr gut vertraut. Alle unsere Verkaufskräfte verfügen über einen umfangreichen Kundenstamm, eine reiche Erfahrung im Bereich erfolgreicher Verkäufe sowie über bereits bestehende Kontakte und Beziehungen zu potentiellen Käufern Ihrer Elektrofilter. Das alles erlaubt uns, zeitnah die am besten geeignete Vertriebsstrategie zu bestimmen, um Ihnen einen schnellen Zugang zum russischen zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt zu ermöglichen. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich auf Lieferungen der ausländischen Ausrüstungen aus der ganzen Welt und führen Kommunikation auf Deutsch und Englisch. 

Unsere erfahrenen Branchenexperten und Ingenieure arbeiten ständig daran, die optimale und kosteneffektivste Lösung für jede technische Aufgabe vor Ort zu finden. Wir stehen ständig in Kontakt mit den Unternehmen Russlands, besuchen Kunden, präsentieren Know-Hows und moderne Technologien von unseren Partnern, besprechen vorhandene Problematik und technische Frage- und Aufgabenstellungen gleich vor Ort in engem Austausch mit dem Betriebspersonal aus allen technischen Abteilungen. Dadurch erfahren wir als erste über alle Anforderungen und Modernisierungswünsche. Die Ausstattung von Industriebetrieben ist uns gut bekannt. Dazu kennen wir uns noch gut auf dem regionalen Markt aus und verstehen auch die Marktspezifik in Russland.

Sobald wir als offizieller Distributor Ihrer Firma für die Elektrofilter in Russland auftreten, wird unsere Werbeabteilung eine breite Marktanalyse für Ihre Produkte erstellen. Die Nachfrage der russischen Industrieunternehmen nach den von Ihnen angebotenen Elektrofilter wird anhand der Analyse evaluiert und das Marktpotential wird eingeschätzt. Gleichzeitig wird unsere IT-Abteilung eine Webseite für Ihre Produkte auf Russisch gestalten. Fachmännische Vertriebsmitarbeiter werden prüfen, inwiefern die von Ihnen angebotenen Elektrofilter und Kundenbedürfnisse übereinstimmen. Wir geben Ihnen die Auskunft über die Erfolgschancen einer Produkteinführung im Allgemeinen sowie über die Kernzielgruppe der potenziellen Kunden. Somit werden die größten und perspektivreichsten Kunden ausgewählt.

Als Ihr offizieller Vertreter in Russland kann „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) bei Bedarf einmalige Warenlieferungen als auch diverse Typen der Elektrofilter gemäß den russischen Normen zertifizieren lassen. Wir sorgen für die Vorbereitung auf die Zertifizierung und Beschaffung von TR CU (EAC) Zertifikaten 010 und 012. Die Zertifikate ermöglichen den Einsatz Ihrer Anlagen in allen Industriebetrieben in den Ländern der Eurasischen Zollunion (Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien, Kirgisien) in explosionsgefährdeten Bereichen. Unser russisches Unternehmen übernimmt für Sie die Erstellung der Technischen Begleitdokumentation (z. B. Technischer Pass usw.) für die Elektrofilter gemäß den Vorschriften der Russischen Föderation und den Normen der eurasischen Zollunion.

Unser Engineering-Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) arbeitet mit einer Reihe von russischen Projektinstituten in unterschiedlichen Industriebranchen eng zusammen. Die in Russland und in anderen GUS-Staaten geltenden Standards und Baunormen werden bei der Planung und Projektierung berücksichtigt und Ihre Elektrofilter werden bereits im ersten Schritt im Gesamtprojekt eingeplant.

Unser Unternehmen hat eigene Logistikabteilung, die entsprechend Warentransport, Verpackung und Verladung erledigt, Ihre Waren DAP oder DDP Lager des Käufers liefert und dabei alle unabdingbaren, für den russischen Markt erforderlichen Vorschriften und Anforderungen berücksichtigt.

Unsere Firma hat die eigenen zertifizierten Fachleute, die die Kunden bei Montageüberwachung und Inbetriebnahme der gelieferten Ausrüstung begleiten, die nachfolgende Garantie- und Post-Garantie-Wartung der Elektrofilter durchführen, sowie erforderliche Schulungen und Beratungen für das Betriebspersonal organisieren.

Kurzbeschreibung Elektrofilter

Elektrische Reinigung von Gasen. Vorteile und Funktionsprinzip

Schematische Darstellung der Funktion eines Elektrofilters

Elektrofiltern

Elektrofilter bestehen aus den folgenden Hauptelementen:

  • Gehäuse;
  • System von Niederschlagselektroden;
  • System von koronierenden Elektroden;
  • Baugruppen zum Heranführen und Verteilen der staubhaltigen Gase;
  • Vorrichtung zum Entfernen (Austragen) des von der Elektrode gefangenen Staubs;
  • Isolatorkassetten zum Zuführen der Hochspannung in den Apparat.

Vorteile der elektrischen Reinigung von Gasen:

  1. Höchster Reinheitsgrad des Gases (95 bis 99,9%);
  2. Geringer Energiebedarf – Energieverbrauch für das Filtern von eintausend Kubikmeter Gas lediglich 0,1 bis 0,8 kW/1.000 cbm Gas;
  3. Gasreinigungsverfahren kann selbst bei relativ hohen Temperaturen angewandt werden, sowie auch in chemisch aggressivem Milieu;
  4. der gesamte Reinigungsprozess kann komplett automatisiert werden.

Um das Funktionsprinzip Elektrofilters verstehen zu können, schauen wir uns zunächst einen elektrischen Schaltkreis näher an. Dieser besteht aus solchen Elementen, wie der Spannungsquelle und zwei parallel zueinander angeordneten Metallplatten, die durch eine Luftschicht voneinander getrennt sind. Diese Anordnung ist nichts anderes als ein Plattenkondensator, allerdings kann in diesem Stromkreis kein Strom fließen, weil die zwischen den Platten befindliche Luftschicht, wie im Übrigen auch sämtliche anderen Gase keine elektrische Leitfähigkeit besitzt.

Elektrofiltern

Wenn allerdings an die Metallplatten ein entsprechendes Potential angelegt wird, fixiert der in den Stromkreis geschaltete Galvanometer einen durch die Ionisierung der Luftschicht zwischen diesen Platten hervorgerufenen elektrischen Strom.

Das Gas zwischen den beiden Elektroden kann in zweierlei Fällen ionisiert werden:

  1. Nicht selbsttätig, das heißt, indem ein sogenannter «Ionisator» eingeschaltet wird, zum Beispiel, Röntgenstrahlen oder andere Strahlung. Sobald die Wirkung dieses «Ionisators» aufhört, tritt nach und nach eine Rekombination ein, das heißt, der umgekehrte Prozess setzt ein: Die Ionen mit unterschiedlichem Vorzeichen verbinden sich wieder miteinander und bilden wieder nie elektrisch neutralen Gasmoleküle.
  2. Selbsttätig, indem die Spannung im Stromkreis bis auf einen solchen Wert erhöht wird, der die dielektrische Konstante des verwendeten Gases überschreitet.

Bei der elektrischen Reinigung von Gasen kommt nur die zweite Variante der Ionisation zum Einsatz, das heißt, die selbständige Ionisation.

Wenn das Potentialgefälle zwischen den beiden Metallplatten erhöht wird, erreicht es zu einem gewissen Moment einen kritischen Punkt (Durchschlagspannung der Luftschicht), in dem die Luft «durchschlagen» wird. Im Stromkreis erhöht sich abrupt die Stromstärke, und zwischen den Metalllatten entsteht ein Funke, der selbsttätige Gasentladung genannt wird.

Die Luftmoleküle beginnen, sich unter dem Einfluss der Spannung in positiv und negativ geladene Ionen und Elektronen zu spalten. Unter dem Einfluss des elektrischen Feldes bewegen sich die Ionen zu den Elektroden, die die entgegengesetzte Ladung besitzen. Mit wachsender Spannung des elektrischen Feldes wird die Geschwindigkeit und dementsprechend auch die kinetische Energie der Ionen und Elektronen allmählich größer. Sobald deren Geschwindigkeit eine kritische Größe erreicht und diese etwas überschritten hat, spalten sie sämtliche neutralen Moleküle, denen sie auf ihrem Weg begegnen. Auf diese Weise erfolgt die Ionisation des gesamten Gases, das sich zwischen den beiden Elektroden befindet.

Wenn sich zwischen den beiden parallel angeordneten Metalllatten gleichzeitig eine erheblich große Anzahl von Ionen gebildet hat, steigt die Stärke des elektrischen Stroms stark an und es kommt zu einer Funkenentladung.

Dadurch, dass die Luftmoleküle von den sich in einer bestimmten Richtung bewegenden Ionen Impulse bekommen, entsteht neben der sogenannten «Stoßionisation» noch eine ziemlich intensive Bewegung der Luftmasse.

Die selbsttätige Ionisation wird beim elektrischen Verfahren zum Reinigen von Gasen dadurch erreicht, dass an die Elektroden eine Hochspannung angelegt wird. Bei der auf diese Weise induzierten Ionisation ist es erforderlich, dass die Gasschicht nur an einer bestimmten Stelle des Abstandes zwischen den beiden Elektroden durchschlagen wird, damit ein Teil des Gases nicht durchschlagen werden und in seiner Art als Isolator dienen kann, der die parallelen Platten vor einem Kurzschluss durch den Funkenschlag bzw. den Lichtbogen schützen kann (damit kein Durchschlagen des Dielektrikums erfolgt).

Eine solche «Isolierung» wird geschaffen, indem die Form der Elektroden, und auch der Abstand zwischen ihnen entsprechend der angelegten Spannung gewählt wird. Es sei angemerkt, dass die Elektroden, die in Form der beiden parallelen Flächen dargestellt wurden, in diesem Falle nicht gebraucht werden können, weil an jedem Punkt des Feldes zwischen ihnen stets dieselbe Spannung herrscht, das heißt, das Feld ist unverändert homogen. Wenn die Potentialdifferenz zwischen der einen und der anderen Plattenelektrode die Durchschlagsspannung erreicht hat, wird die gesamte Luft zwischen ihnen durchschlagen und es kommt zu einer Funkenentladung, jedoch zu einer Ionisation der Luft selbst kommt es nicht, weil das gesamte Feld homogen ist.

Ein inhomogenes Feld kann nur zwischen Elektroden entstehen, die wie konzentrische Zylinder ausschauen (Rohre und Leitungen), oder zwischen einer Ebene und einem Zylinder (Platte und Leitung). In unmittelbarer Nähe der Leitung wird die Feldspannung derart groß, dass die Ionen und Elektronen zwar die neutralen Moleküle ionisieren können, jedoch wird mit steigendem Abstand zu den Leitungen die Feldspannung und die Bewegungsgeschwindigkeit der Ionen so gering, dass eine Stoßionisation einfach nicht mehr real sein kann.

Das Verhältnis zwischen dem Radius des Rohres (R) und der Leitung (r) muss unbedingt bestimmt werden, um zu vermeiden, dass es zwischen den beiden Zylinderelektroden zu einer Funkenentladung kommt. Berechnungen haben gezeigt, dass die Ionisation des Gases kurzschlussfrei bei R/r > 2,72 möglich ist.

Wenn um den Leiter herum ein schwaches Leuchten entsteht bzw. eine sogenannte «Korona», dann ist das das sichtbare Hauptmerkmal dafür, dass eine Ionenentladung stattfindet. Diese Erscheinung wird koronare Entladung genannt. Das schwache Leuchten wird ständig von einem charakteristischen Laut begleitet – das kann ein Knistern sein, oder ein Zischen.

Die Leitung (Elektrode), um die herum das Leuchten auftritt, wird koronierende Elektrode genannt. Je nachdem, mit welchem Pol der Leiter verbunden ist, kann die «Korona» entweder positiv oder negativ sein. Bei der elektrischen Reinigung von Gasen wird nur die zweite Variante eingesetzt, und zwar die negative «Korona». Obwohl diese im Vergleich zur positiven Elektrode weniger gleichmäßig leuchtet, lässt diese «Korona» dennoch einen höheren kritischen Potentialunterschied zu.

Der Prozess des Absetzens von Staub im Elektrofilter

Der Prozess des Absetzens von Staub im Elektrofilter ist an sich ziemlich kompliziert. Nur ein sehr geringer Staubanteil (Aerosolanteil), der in den Bereich der «Korona» gerät, setzt sich auf dem koronierenden Leiter ab. Der größere Teil der Staubpartikel, die sich im Gas in der Schwebe befinden, nachdem sie negativ elektrisch geladen wurden, beginnt damit, sich zu den Niederschlagselektroden hin zu bewegen und an diese die Ladung zu übergeben. Der elektrische Leitwert der Staubpartikel hat dabei eine sehr wichtige Bedeutung.

Wenn Staubpartikel mit gutem Leitwert aufgefangen werden und eine Schicht bilden, die sich auf der Elektrode absetzt, bekommt sie eine Ladung mit demselben Vorzeichen und wird im Gasstrom abgestoßen. Dabei kann ein gewisser Teil des Staubes aus dem Elektrofilter einfach ausgetragen werden.

Sollten die Staubpartikel keine elektrische Leitfähigkeit besitzen, werden sie durch die Kraft des elektrischen Feldes an die Elektrode gepresst und bilden auf ihr eine ziemlich kompakte Schicht.

Die Staubschicht, die sich auf den Elektroden abgesetzt und die eine negative Ladung hat, beginnt damit, die in ihrer Umgebung liegenden Partikel mit derselben Ladung abzustoßen, das heißt, die Staubschicht wirkt in gewisser Weise dem elektrischen Hauptfeld entgegengesetzt.

Die Spannung, die in den Staubporen entsteht, kann eine kritische Marke erreichen und überschreiten, was ein Koronieren der Luft in den Poren selbst hervorruft. Im Ergebnis dessen werden positive Ionen gebildet, die anfangen, die negativ geladenen Staubpartikel zu neutralisieren. Diese Erscheinung wird nennt man einen umgekehrten Koronaeffekt. Dieser ist aber ziemlich selten und reduziert stark die Effizienz der Entstaubung.

Damit der auf den Elektroden abgesetzte Staub keine negativen Auswirkungen haben kann, werden diese entweder gut abgeklopft, oder es wird die Leitfähigkeit des Staubs erhöht, indem er durch Versprühen einer Flüssigkeit im heißen Gasstrom so lange benetzt wird, bis er in den Elektrofilter gelangt.

Aufbau und Eiteilung der Elektrofilter

- nach Zweckbestimmung

Elektrofilter können nach ihrer Zweckbestimmung in zwei Hauptgruppen unterteilt werden:

1. Trockenfilter;
2. Nassfilter.

Es gibt drei Arten von Elektro-Trockenfiltern, und zwar Geräte zum Abscheiden von leitfähigem Staub, Geräte zum Abscheiden von nicht leitfähigem Staub und Trockengeräte zur Reinigung von Heißgasen. Elektro-Nassfilter lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Die erste Kategorie sind Geräte für das Abscheiden von Säureaerosolen, die zweite Kategorie sind Geräte zum Abscheiden von Harzen.

- nach der Form der Niederschlagselektroden

Alle Elektrofilter können je nachdem, welche Form deren Niederschlagselektroden haben, in zwei Hauptgruppen unterteilt werden:

  • Rohrfilter;
  • Plattenfilter.

Elektro-Rohrfilter. Beschreibung und Aufbau

Elektrofiltern

Die Rohre sind üblicherweise 3.000 bis 4.000 mm lang, ihr Durchmesser beträgt 150 bis 300 mm. Die Reinigung von neutralen Gasen erfolgt in der Regel in in Elektrofiltern mit Stahlrohren. Saure Gase werden in Filtern aus Bleirohren gereinigt.In Elektrofiltern der ersten Gruppe (Rohrfilter) werden als Niederschlagselektroden runde oder sechskantige Metallrohre genommen, als koronierende Elektroden fungieren Drähte, die axial um die Rohre gespannt werden.

Ein Elektro-Rohrfilter besteht aus den folgenden Elementen: Gasein- und -austritt, Rohrverbinder und koronierende Elektroden, Rahmen, Isolatoren, Seitenkasten, Klopfvorrichtung und konischer Boden.

Das Funktionsprinzip dieser Art von Geräten ist folgendes: Das zu reinigende Gas kommt von unten über die Gaszuführung in die Kammer des Elektrofilters, danach steigt es auf, durchfließt das elektrische Feld in den Niederschlagselektroden, wonach es über den ganz oben gelegenen Gasaustritt den Filter wieder verlässt. Die koronierenden Drahtelektroden mit 1,5 bis 2 mm Durchmesser, die axial zu den Rohren angeordnet sind, sind an einem einheitlichen Rahmen aufgehängt, der wiederum auf den Isolatoren aufliegt. Letztere sind in den Seitenkästen untergebracht – als Schutz vor Verschmutzung. Die Staubpartikel setzen sich an der Innenseite der Rohre ab, werden mit dem Hammerwerk, das über den Rohren angeordnet ist, abgeklopft und fällt auf den trichterförmigen Boden.

Das Gas sollte für ein besseres Absetzen der Partikel günstigerweise von oben nach unten durch die Rohre gleitet werden, jedoch wird es in der Praxis speziell von unten zugeführt, damit es zu der Stelle, wo die Isolatoren angeordnet sind, bereits in gereinigtem Zustand ankommt. Dadurch wird ein Verschmutzen der Isolatoren verhindert. In Mehrsektions-Filteranlagen bewegt sich das Gas in unterschiedlicher Richtung – mal von unten nach oben, mal von oben nach unten. Auf diese Weise kommt es durch alle Sektionen.

Elektro-Plattenfilter. Beschreibung und Aufbau

In Elektro-Plattenfiltern dienen etwas parallele Flächen, zwischen denen eine Reihe koronierender Drähte aufgehängt ist, als Niederschlagselektroden. Diese werden zumeist aus glatten Metallblechen gefertigt. Manchmal werden sie zwar auch aus Wellblech hergestellt, oder aber aus Stahlstangen oder Netzen, die auf Rahmen gespannt und recht nahe zueinander aufgehängt werden.

Die Elektro-Plattenfilter selbst werden in zwei Varianten angeboten: horizontal oder vertikal. Die Höhe von Niederschlagselektroden in horizontalen Anlagen beträgt 3 bis 18 m, in vertikalen Anlagen bis 15 m.

Ein vertikaler Elektro-Plattenfilter besteht aus den folgenden Elementen: Gasein- und -austritt, Kammern, Niederschlagselektroden in Plattenform und koronierende Elektroden.

Funktionsprinzip eines Elektro-Plattenfilters: Das Gas gelangt über den Gaseintritt in die Kammer des Elektrofilters, umströmt dessen Absperrung, fließt zwischen den Niederschlagselektroden in Plattenform von unten nach oben hindurch und kommt in den Bereich der koronierenden Elektroden, wonach es über den Auslass aus der Vorrichtung wieder austritt. Die Elektroden sind im Elektrofilter frei am oberen Teil der Kammer aufgehängt. Der Staub setzt sich auf den Platten der Niederschlagselektroden ab und fällt beim Abklopfen in den unteren Teil der Kammer, von wo er aus der Vorrichtung ausgetragen wird.

Bei der Auswahl der Konstruktion des Elektrofilters sind solche Faktoren entscheidend, wie sämtliche Eigenschaften des zu reinigenden Gases (chemische Zusammensetzung, Temperatur, Druck und Feuchtegehalt), der vorgegebene Reinheitsgrad, sowie die Eigenschaften der im Gas enthaltenen dispersen Phase (Konzentration, Dispersonsgrad und elektrische Leitfähigkeit) und andere mehr.

Elektro-Rohrfilter haben gegenüber ihren «Artgenossen» – den Plattenfiltern – gewisse Vorteile. Das Gas wird in ihnen besser verteilt und es wird ein wirksameres elektrisches Feld aufgebaut, wodurch der Reinigungsprozess des Gases verbessert bzw. dessen Durchströmgeschwindigkeit erhöht werden kann, was eine Erhöhung der Durchsatzleistung des Geräts bedeutet.

Allerdings haben Elektro-Rohrfilter neben Vorteilen auch gewisse Nachteile. Sie sind ziemlich kompliziert im Aufbau, das Abklopfen der koronierenden Elektroden ist mit Schwierigkeiten verbunden. Ebenso können die Elektroden nicht selten in Schaukelbewegungen geraten. Und der Verbrauch an Elektroenergie pro Längeneinheit der Leitungen ist in Rohrfiltern erheblich höher, als bei einem beliebigen Elektro-Plattenfilter.

Elektro-Rohrfilter werden üblicherweise dann eingesetzt, wenn es auf eine komplette Reinigung des Gases ankommt oder wenn die Bedingungen für das Absetzen etwas kompliziert sind aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Gases bzw. des Staubs, aber sie werden auch dann eingesetzt, wenn ein Abklopfen der Elektroden nicht nötig ist (zum Beispiel beim Absetzen von Flüssigkeiten aus Aerosolen).

Elektro-Plattenfilter haben folgende Vorteile: Sie sind einfach zu montieren, die Elektroden lassen sich gut abklopfen und der Durchsatz der Filterkammer kann (bis zu einem gewissen Grade, versteht sich) ohne Erhöhung der ursprünglichen Abmessungen gesteigert werden.

Vertikaler Elektro-Plattenfilter

Elektrofiltern

Die Kammern dieses Elektrofilters bestehen aus einem Ziegelmauerwerk, der Staubsammelbehälter besteht aus einem festen Material, wie Stahlbeton, das von innen extra mit einem säureresistenten Ziegelmauerwerk versehen ist.Der Aufbau eines vertikalen Zweikammer-Elektro-Plattenfilters beinhaltet die folgenden Elemente: Gasein- und Austritt, eine vertikale Kammer, Niederschlagselektrode und koronierende Elektrode, Kammern, einen Rahmen, einen Staubsammelbehälter, ein Ventil und ein Verteilergitter.

Die Niederschlagselektroden in diesem Zweikammer-Elektro-Plattenfilter werden von dünnen Platten aus Stahldraht gebildet, Stärke insgesamt 3 mm. Diese Platten sind in 250 mm Abstand voneinander aufgehängt. Die koronierenden Elektroden werden für gewöhnlich entweder aus dünnen (2 mm) Ni-Cr-Drähten, oder aber aus FeCrAl-Drähten mit derselben Stärke gefertigt, die zwischen dem oberen und dem unteren Rahmen in einem Abstand von 200 mm voneinander gespannt werden. Beide Rahmen sind miteinander verspannt und mittels Zugstange und Traverse an den äußeren Porzellanisolatoren befestigt. Das Abklopfen der Elektroden erfolgt manuell mittels einer speziellen Vorrichtung. Es sei angemerkt, dass die koronierenden Elektroden in dieser Vorrichtung abgeklopft werden, indem alle zwei Stunden Hammerschläge auf den Rahmen ausgeführt werden, wozu jedes Mal der Strom abgeschaltet werden muss.

Zu reinigendes Schwefelgas gelangt zunächst über den Gaseintritt in die Filterkammer, dann durchläuft es das Verteilergitter und die zwei parallel geschalteten Kammern des Apparats.

Um die Gitter von Staub reinigen zu können, sind sie drehbar gestaltet. Sie haben die Aufgabe, das Gas über den gesamten Elektrofilter zu verteilen.

Sobald das Gas das elektrische Feld und die analog zum Gaseintritt installierten Absperrventile passiert hat, gelangt es in eine Kammer und verlässt von dort über den Gasaustritt den Elektrofilter.

Hinter den Einlassabsperrventilen sind noch sogenannte Drosselventile geschaltet, mit denen die Gaszufuhr für die Zeit unterbrochen werden kann, in der das Abklopfen der Elektroden erfolgt.

Der Staub, der sich auf den Elektroden abgesetzt hat, wird abgeklopft und gelangt in die Staubsammelbehälter, von wo aus er in regelmäßigen Abständen ausgetragen wird.

Vertikale Zweikammer-Elektro-Plattenfilter zur Reinigung von Ofenabgasen in der Schwefelsäureproduktion können bei einer Durchlaufgeschwindigkeit des Gases von 0,7 m/s deren Staubgehalt bis auf 0,2 g/cbm reduzieren.

Horizontaler Elektro-Plattenfilter

Elektrofiltern

Die zum Zwecke der Verhinderung des Aufschaukelns recht nahe beieinander aufgehängten Elektroden werden in der Regel aus recht dicken (Durchmesser 8 mm) Stahlplatten gefertigt.Horizontale Elektro-Plattenfilter für das Abscheiden von Staubpartikeln aus Gasen mit einer hohen Temperatur (400 bis 450°C) bestehen konstruktiv aus den folgenden Elementen: Gasein- und -austritt, Filterkammern, Niederschlags- und koronierende Elektroden, Traversen, Anlassventilator und Isolatorkassetten.

Dadurch, dass der Gasstrom sich in horizontaler Richtung bewegt und nacheinander alle drei elektrischen Felder (in den drei Kammern des Apparats) durchläuft, kann in horizontalen Elektro-Plattenfiltern der höchste Reinheitsgrad bei der Gasreinigung erreicht werden.

Elektro-Nassfilter

In der modernen Schwefelsäureproduktion werden Elektro-Nassfilter im Kontaktverfahren eingesetzt, die dazu in der Lage sind, die Abgase komplett von feindispersem Staub und Aerosol zu reinigen.

Üblicherweise werden in der Produktion zwei Anlagen nacheinander installiert. Dabei wird das Gas nach dem Passieren des ersten Elektrofilters im sogenannten Zwischenturm, der mit einer schwachen Schwefelsäurelösung gekühlt wird, befeuchtet. In der zweiten Anlage erfolgt das komplette Absetzen der dispersen Phase durch Kondensation der Feuchtigkeit auf den Staubpartikeln.

Der Nassfilter besteht konstruktiv aus einer rechteckigen Kammer, die aus natürlichem Beschtaunit bzw. säureresistentem Andesit gefertigt ist und zwei gleiche Sektionen hat, die durch eine Trennwand abgeteilt werden. Jede dieser Kammersektionen verfügt über einen eigenen Gaseinlass und eigene Hochspannungs-Stromversorgung.

In Elektrofiltern dieser Art werden aus zwei Hälften Ferrosilit- oder Graphitsilitrohren bestehenden Niederschlagselektroden verwendet, die am Kammergewölbe aufgehängt sind. Ferrosilitrohre haben gegenüber Graphitsilitrohren gewisse Vorteile – sie haben eine größere Festigkeit, ihre Höhe beträgt 3.500-4.000 mm bei einem Durchmesser, der zwischen 250 und 300 mm schwankt.

In dieser Anlage sind die koronierenden Elektroden an der Traverse aufgehängt. Die Traverse selbst hängt an Isolatordrähten, die von der Kammer durch Ölsperrschieber abgetrennt sind und ohne Öl funktionieren können, wenn über die Öffnungen in der Isolatorkassette ein natürlicher Luftstrom geschaffen wird. Der Deckel der einem Gewölbe ähnlichen Anlage wird üblicherweise aus Ziegelstein gemauert, oder aus einem dem Ferrosilit ähnlichen Material.

Damit das beim Anfahren des Elektro-Nassfilters zuerst durchfließende Säureaerosol nicht an den Isolatoren kondensieren kann, wird in dieser Zeit ständig ein Luftstrom durch die Isolatorkassette geblasen.

Mehrpolige Elektrofilter

Mehrpolige Elektrofilter bestehen aus mehreren Sektionen Niederschlagselektroden, die nacheinander geschaltet sind. Auf diese Weise werden in mehrpoligen Elektrofiltern mehrere elektrische Felder erzeugt, wodurch ein qualitativ besserer Reinigungseffekt erzielt werden kann.

Effizienz der elektrischen Reinigung. Stromstärke und Spannung

Die Effizienz der elektrischen Reinigung hängt in der Hauptsache davon ab, dass die an den Elektroden angelegte Stromstärke und Spannung richtig gewählt werden. Elektrofilter benötigen ausschließlich Gleichstrom. Das ist damit verbunden, dass die im Gas schwebenden Partikel sich nur in einer Richtung bewegen. Würde der Elektrofilter mit Wechselstrom betrieben, würde sich die Feldrichtung bei jedem Phasenwechsel ändern, und dementsprechend auch die Richtung der Kraft, die auf die geladenen Partikel einwirkt. Dadurch würden die Partikel mehrere unterschiedliche Impulse bekommen, die sie mal zu der einen Elektrode, mal zu der anderen Elektrode bewegen, sodass sie einfach mit dem Gasstrom aus der Anlage gerissen würden, ehe sie eine der Niederschlagselektroden erreicht haben. Aus diesem Grunde darf an die koronierende Elektrode nur Gleichstrom angelegt werden.

Wichtig ist, dass die koronierenden Elektroden nicht mit dem positiven Pol verbunden werden, sondern mit dem negativen, weil die negativ geladenen Ionen mobiler sind, als positiv geladene Teilchen. Die Geschwindigkeit dieser Ionen ist etwa anderthalb mal so hoch, wie die der positiven Teilchen. Zudem müssen sich die Staubpartikel in Elektrofiltern in der Regel auf den Niederschlagselektroden absetzen, wenn aber die koronierende Elektrode positiv geladen ist, würde sich der Staub angesichts der hohen Geschwindigkeit von negativ geladenen Ionen nur darauf absetzen.

Die Bewegungsgeschwindigkeit der Staubpartikel zur Niederschlagselektrode wird mit steigender Stromstärke größer, wodurch das Abfangen der Staubpartikel verbessert wird. In der Regel wird die erforderliche Stromstärke in Milliampere (mA) pro laufendem Meter (lfd. m) der koronierenden Elektrode gemessen. Für Rohrelektroden wird eine Stromstärke (I) im Bereich 0,3 bis 0,5 mA/lfd.m benötigt, bei Plattenelektroden 0,1 bis 0,35 mA/lfd.m.

Die elektrische Stromstärke hängt direkt vom Abstand zwischen der einen und der anderen Elektrode ab. Je größer dieser Abstand, desto größer die Stromstärke. Die Stromstärke hängt ebenfalls vom Durchmesser der koronierenden Elektrode ab. Je geringer der Durchmesser, desto höher die Stromstärke. Aus diesem Grunde werden koronierende Elektroden heutzutage aus ziemlich dünnen Drähten gefertigt – deren Durchmesser beträgt gewöhnlich 2 bis 4 mm. Unter anderem ist die Stromstärke im Elektrofilter direkt proportional zum angelegten Potentialgefälle, weshalb bei Erhöhung der Spannung auch das Absetzen der Staubpartikel besser wird.

Die Spannung im Elektrofilter darf nicht niedriger als die Spannung sein, bei der Funkenentladungen auftreten. Das heißt, sie darf nicht geringer als Vo sein. Es sei vermerkt, dass dieser Wert unter dem Einfluss von gleich mehreren Faktoren liegt: Zusammensetzung des Gases, Gastemperatur, Druck und Feuchtegehalt, sowie Form und Anzahl der koronierenden Elektroden (in Elektro-Plattenfiltern). In der Regel werden bei der elektrischen Reinigung von Gasen mit normaler Temperatur und normalem Spannungsgefälle pro Einheit des Abstands zwischen einer Elektrode und der anderen (was als Spannungsgradient bezeichnet wird) nicht mehr als 4,8 Kilowatt pro Zentimeter (kV/cm) gebraucht, für Heißgase weniger als 4 kV/cm.

Wenn in einem Gas Feuchtigkeit und schwefelhaltiges Gas enthalten ist, wird die Durchschlagsspannung in diesem etwas höher, was wiederum die Möglichkeit bietet, den Spannungsgradienten selbst zu erhöhen. Die Höhe der Spannung kann bei dem gewählten Spannungsgradienten etwas gesenkt werden. Zu diesem Zweck muss der Abstand zwischen den Elektroden mit unterschiedlichem Vorzeichen reduziert werden. Das macht jedoch den Elektrofilter etwas komplizierter und teurer. Der optimale Wert für die Spannung wird in der Regel mit Hilfe einer technisch-wirtschaftlichen Berechnung ermittelt. Üblicherweise wird diese in den Grenzen von 35 bis 70 kV gewählt. Der Abstand von Elektrode zu Elektrode beträgt in den meisten Fällen 100 bis 200 mm.

Berechnung der Elektrofilter. Absetzgeschwindigkeit in Elektrofiltern

Die Absetzgeschwindigkeit von in einem Gas schwebenden Partikeln hängt in Elektrofiltern hauptsächlich von der Größe der Ladung ab, mit der sie aufgeladen sind. Die Ladung selbst wiederum kann sich verändern von е0 (elementare elektrische Ladung) bis ε (dielektrische Konstante der Partikel).

Der Einfluss des elektrischen Windes, die Größe der elektrischen Aufladung der Partikel, die sie vor Eintritt in das elektrische Feld hatten, sowie die Aufladung der Partikel durch Ionen beiderlei Vorzeichens im Bereich der «Korona» und die Inhomogenität des Ionenfeldes kann bei der Bestimmung der maximalen Aufladung der Partikel einfach vernachlässigt werden. Der Wert für die maximale Aufladung der Partikel kann nach folgender Formel bestimmt werden:

n·e0 = Ex·[1 + 2·(ε-1)/(ε+2)]·[d²/4]

wobei: n – Anzahl der elementaren Aufladungen;
е0 – elementare Ladung (4,8х10-10 st. el. Ehtn.);
Ex – Feldspannung (wird in absoluten Einheiten gemessen – 300 V/cm);
ε – dielektrische Konstante;
d – Partikeldurchmesser (in cm);

Für Gase ist die dielektrische Konstante (ε) gleich 1, für Metalle ist sie ∞, für Metalloxide 12 bis 18.

Jede im Gas schwebende Partikel ist im Elektrofilter der Einwirkung des elektrischen Feldes und des elektrischen Windes, der Induktion, sowie der Erdanziehungskraft ausgesetzt.

Niederschlags- und koronierende Elektroden

An Niederschlagselektroden werden die folgenden Anforderungen gestellt: sie müssen fest und starr sein, und eine glatte Oberfläche haben, damit der sich absetzende Staub problemlos entfernt werden kann, und sie müssen ausreichend hohe aerodynamische Eigenschaften aufweisen.

Niederschlagselektroden können nach Form und Aufbau bedingt in drei große Gruppen eingeteilt werden: 1) Plattenelektroden; 2) Kassettenelektroden; 3) Schlitzelektroden (s. Abbildung).

Elektrofiltern
Niederschlagselektroden:
Plattenelektroden: a – Blattelektroden; b – Gitterelektroden; d – Stabelektroden;
Kassettenelektroden: e – perforierte Elektroden; h, k – Taschenelektroden; m, n, o – Tulpenform-Elektroden;
Schlitzelektroden: c – Walter-Elektroden; f, i – C-förmige Elektroden;
g, j, m – vertikale Rohrelektroden mit großem, sechseckigem und Gitterquerschnitt

An koronierende Elektroden werden die folgenden Anforderungen gestellt: Sie müssen eine präzise Form haben, um eine intensive und hinreichend homogene koronare Entladung zu gewährleisten; über mechanische Festigkeit und Rigidität verfügen, um eine zuverlässige, störungsfreie und dauerhafte Funktion unter den Bedingungen des Abklopfens und der herrschenden Vibrationen zu gewährleisten; einfach herzustellen und preisgünstig sein, da die koronierenden Elektroden eine Gesamtlänge von bis zu 10 Kilometern erreichen können; und sie müssen resistent gegenüber aggressiven Medien sein.

Man unterscheidet zwei große Gruppen von koronierenden Elektroden (s. Abbildung): Elektroden ohne feste Entladungspunkte und Elektroden mit festen Entladungspunkten über die gesamte Länge der Elektrode. Bei Letzteren sind die Spannungsquellen scharfe Vorsprünge oder Dorne, wobei es die Möglichkeit gibt, die Elektrodenfunktion zu steuern. Dazu muss lediglich der Abstand zwischen den Dornen variiert werden.

Elektrofiltern
Koronierende Elektroden:
a, b, c, i, j, k — mit fixierten Entladungspunkten  d, e, f, g, h, l — ohne fixierte Entladungspunkte

Das System der Niederschlags- und koronierenden Elektroden wird in der Regel im Inneren eines geschweißten Metallgehäuses untergebracht, seltener in einem aus U-Profilen gefertigten Gehäuse aus Stahlbeton. Die Anlage wird entweder von oben oder von der Seite her in das Gehäuse eingesetzt. Außen muss das Gehäuse unbedingt eine Wärmeschutzverkleidung haben, um temperaturbedingte Deformationen und Kondensatbildung zu vermeiden.

Die Baugruppe der Zuführung und gleichmäßigen Verteilung der staubhaltigen Luft besteht in der Regel aus einem System von Gasverteilgittern, die vor der Hauptkammer angebracht sind, wo sich auch das Kühlsystem und die koronierenden Elektroden befinden, und besteht aus perforierten Blechten, die in zwei Reihen angebracht sind, deren durchflossener Querschnitt 35 bis 50 % beträgt.

Um den abgesetzten Staub aus dem Elektrofilter auszutragen, werden spezielle Systeme zum Abklopfen der Elektroden eingesetzt. In Elektro-Trockenfiltern werden üblicherweise mehrere solcher Systeme verwendet, wie das Federhammerwerk, Schlaghammerwerk, Vibrationsvorrichtung oder aber ein Magnet-Impuls-System. Außerdem können die aufgefangenen Partikel einfach mit Wasser von den Elektroden gewischt werden.

Elektrostatische Entstaubung

Auf die Partikel, die sich zwischen den Niederschlags- und koronierenden Elektroden befinden, wirken die folgenden Kräfte ein, die die Partikel in Bezug auf den Gasstrom bewegen:

  • Schwerkraft;
  • Widerstandskraft des Mediums;
  • durch das elektrische Feld hervorgerufene Kraft;
  • durch die ungleichmäßige Verteilung des elektrischen Feldes hervorgerufene Kraft.

Die Elektrostatische Entstaubung basiert darauf, dass die Staubpartikel mittels der elektrostatischen Aufladung durch die entgegengesetzte Ladung angezogen werden.

Der mit Staubpartikeln belastete Gasstrom wird bei der elektrostatischen Entstaubung zwischen der koronierenden Elektrode mit starker negativer Ladung und der Niederschlagselektrode mit positiver Ladung hindurchgeleitet.

Elektrostatische Entstaubung:

Elektrofiltern

Die koronierende Elektrode hat eine hohe Spannung. Sie übergibt ein negativ geladenes Elektron an die sich in der Nähe befindlichen Gasmoleküle. Diese wiederum werden von der Niederschlagselektrode angezogen, die positiv geladen ist. Im Hochspannungsfeld zwischen Niederschlags- und koronierenden Elektroden bewegen sich die Moleküle in Richtung der Niederschlagselektrode. Die aufgeladenen Gasmoleküle kollidieren auf ihrem Weg zur Niederschlagselektrode mit den vorüberkommenden Staubpartikeln. Die Moleküle übergeben den Partikeln ihre Ladung, wodurch die Staubpartikel negativ aufgeladen werden. Diese wiederum werden somit von der positiv geladenen Niederschlagselektrode angezogen, bewegen sich zu dieser hin, und entladen sich dann an den anderen Partikeln und setzen sich mit diesen zusammen auf der Niederschlagselektrode ab, wo sie auf diese Weise Staubflocken bilden. Durch Abklopfen oder Vibration werden die Staubflocken von der Niederschlagselektrode gelöst und fallen nach unten.

Filters

Als Ihr offizieller Vertriebspartner für Elektrofilter übernimmt unser Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) die folgenden Funktionen: Kundensuche für Ihre Produkte auf dem Markt, technische und kommerzielle Verhandlungen mit Kunden über die Lieferung Ihrer Ausrüstung sowie Vertragsabschluss. Bei Ausschreibungen wird unser Unternehmen alle für die Teilnahme erforderlichen Unterlagen vorbereiten und Verträge über die Lieferung Ihrer Ausrüstung abschließen, die Warenlieferung im Zoll anmelden und anschließend die Verzollung der Ware (Elektrofilter) erledigen. Wir werden auch den für die im Außenhandel tätigen Unternehmen richtig ausgefüllten Geschäftspass bei der zuständigen russischen Bank im Rahmen der Währungskontrolle vorlegen. Bei Bedarf kümmern wir uns um die Anpassung und die Einbau von Ihren Produkten in die bestehenden oder die neu gebauten Prozessanlagen.

Wir sind uns sicher, dass unser Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) für Sie zu einem zuverlässigen, qualifizierten und hilfsbereitem Partner und Distributor in Russland werden kann.

Über eine mögliche Zusammenarbeit freuen wir uns und schlagen Ihnen vor, gemeinsam voranzugehen!

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