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Distributor (autorisierter Vertreter) für Lieferungen von Drahtziehmaschinen und Ziehanlagen an Industrieunternehmen in Russland

Das russische Engineering-Unternehmen „INTECH GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) hat eine rund 20-jährige Erfolgsgeschichte auf dem russischen Markt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen Russlands. Mit langjähriger Erfahrung im Engineerings-Bereich haben wir guten Namen auf dem Markt erworben und mehr als 100 Großprojekte für Industriebetriebe Russlands realisiert. Unser Unternehmen ist auf der Suche nach Geschäftspartnern, die höchstens daran interessiert sind, in Russland und/oder in die GUS-Staaten zu investieren, und vorhaben, den Marktanteil in der Region auszubauen, neue Geschäftsbereiche zu erschließen und in neue Märkte auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau einzutreten.

Inhaltsverzeichnis:

Wir suchen im Moment einen zuverlässigen Partner im Bereich von Drahtziehmaschinen und Ziehanlagen für weitere Zusammenarbeit an Projekten in Russland. Sollten Sie Interesse an offizieller Distributorvertretung von Ihren Produkten in dem Gebiet haben, würden wir Ihre Rückmeldung gerne entgegennehmen.

Die Geschäftsleitung und die kontaktstarken Projektleiter der Firma kennen sich auf dem russischen Markt sehr gut aus und sind mit lokalen Vorschriften, der Geschäftskultur auf dem Markt sowie mit finanzieller Abwicklung von wirtschaftlichen Tätigkeiten der russischen Kunden sehr gut vertraut. Unsere Verkaufskräfte verfügen über ein umfangreiches Kunden-Kontaktnetzwerk, eine reiche Erfahrung im Verkaufsbereich sowie bereits bestehende Kontakte und Beziehungen zu potentiellen Käufern Drahtziehanlagen. Das alles erlaubt uns, zeitnah aussichtsreiche Tätigkeitsbereiche bestimmen und einen schnellen Zugang zum russischen Entwicklungsmarkt ermöglichen zu können. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich auf Lieferungen von Importanlagen aus der ganzen Welt und führen Kommunikation auf Deutsch und Englisch.

Unsere erfahrenen Spezialisten und Ingenieure versuchen für jede technische Aufgabe vor Ort eine optimale Lösung anzubieten. Dafür stehen wir ständig im Kontakt mit führenden Unternehmen in Russland, präsentieren Know-Hows und moderne Entwicklungen von unseren Partnern sowie besprechen vorhandene Problematik und Bedarfsaufgaben gleich vor Ort in enger Kommunikation mit allen technischen Abteilungen bei den Kunden und erfahren über alle Anforderungen und Modernisierungsanfragen als erste. Die Ausstattung von Industriebetrieben ist uns gut bekannt. Dazu noch kennen wir uns gut auf dem Markt auf und verstehen auch die Marktspezifik in Russland.

Sobald wir als offizieller Distributor Ihrer Firma für die Drahtziehanlagen in Russland auftreten, wird sich unsere Werbeabteilung intensiv mit der Sache auseinandersetzen. Die Marketingforschung wird durchgeführt. Die Bedürfnisse des russischen Marktes nach den von Ihnen angebotenen Drahtziehanlagen werden evaluiert. Es wird auch Marktpotential in den russischen Industrieunternehmen vorabkalkuliert. Unsere IT-Abteilung startet gleich die Web-Entwicklung einer Webseite mit Ihren Produkten auf Russisch. Fachmännische Sachbearbeiter der Firma werden prüfen, inwiefern die von Ihnen angebotenen Drahtziehanlagen und Kundenbedürfnisse übereinstimmen. Wir prüfen die Reaktion des Marktes auf die neue Ware im Allgemeinen sowie einzelne Gruppen potenzieller Kunden und werden die größten und perspektivreichsten von diesen auswählen.

Als Ihr offizieller Vertreter in Russland kann das Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) bei Bedarf einzelne sowie komplette Herstelleranlagen als auch diverse Typen der Drahtziehanlagen gemäß den russischen Normen zertifizieren lassen. Es können auch Prüfung und Erhalt von TR CU (EAC) Zertifikate 010 und 012 organisiert werden. Die Zertifikate ermöglichen den Einsatz von Ihren Anlagen an allen Industriebetrieben in den Ländern der Eurasischen Zollunion (Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien, Kirgisien), einschließlich an explosionsgefährdeten Betrieben. Unser Unternehmen in Russland ist bereit, Ihnen Hilfe bei Dokumentenerstellung für die Drahtziehmaschinen und Ziehanlagen gemäß den Vorschriften der Russischen Föderation und den Normen der Eurasischen Zollunion zu leisten.

Unser Engineering-Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) arbeitet mit einer Reihe von russischen Projektinstituten in unterschiedlichen Industriebranchen zusammen, was die Vorprojektierung und nachfolgende Projektierungsarbeiten erfolgreich bewirkt, denn diese werden gleich gemäß den in Russland und in anderen GUS-Staaten geltenden Standards und Baunormen, sowie auch Regeln durchgeführt; das ermöglicht, Ihre Drahtziehmaschinen und Ziehanlagen bereits auf der Etappe der Projektierung in zukünftige Projekte einzuführen.

Das Unternehmen verfügt über eigene Abteilung für Logistik, die gerechte Verpackung, Beladung und Warentransport erledigt und Ihre Produkte an den Käufern auf DAP oder DDP-Basis gleich anliefert, und dabei alle notwendigen, für die Arbeit auf dem russischen Markt erforderlichen Rechtsnormen und Forderungen erfüllt und einhält.

Unsere Firma hat auch eigene diplomierte Fachleute, die Kunden bei Montageüberwachung und Inbetriebnahme der gelieferten Anlagen assistieren und nachfolgende Garantie- und Post-Garantie-Wartung der Drahtziehmaschinen durchführen, sowie erforderliche Schulung und Beratung für das Kundenpersonal organisieren können.

Drahtziehen. Ausrüstung zum Drahtziehen. Beschreibung

Zur Bearbeitung von Metallerzeugnissen mittels Drahtziehen gibt es Maschinen, mit Hilfe von denen die Drahtziehtechnologien durchgeführt werden. Mit dieser Ausrüstung werden die metallischen Halbzeuge so bearbeitet, dass sie durch die „Löcher“ gezogen werden. Der Durchmesser dieser Aussparungen ist viel kleiner als der Durchmesser von diesen Halbzeugen oder als ihre Querschnitte. Die Halbzeuge werden verformt (gestaucht), wodurch ihre Form und ihr Querschnitt geändert werden und ihre Länge vergrößert wird. S. das Bild 1.

Drahtziehmaschinen und Ziehanlagen
Bild 1. Drahtziehprozess

Die Metallbearbeitung mit diesem Verfahren hat für die Herstellung von Erzeugnissen mit einem runden Querschnitt und einem Profilquerschnitt eine Fülle von positiven Merkmalen:

  • hohe Genauigkeitsprofil;
  • saubere Oberfläche.

Beim Kaltziehen gibt es noch zusätzliche Vorteile:

  • Erhöhung der Fließgrenze;
  • Erhöhung der Festigkeit;
  • Erhöhung der Zugfestigkeit eines durchzuziehenden Drahts.

Die Zugprodukte finden eine breite Anwendung in vielen Industrie- und Landwirtschaftszweigen.

Die Drahtziehverfahren kommen zum Einsatz:

  • beim Ziehen eines Drahtes mit einem minimalen Durchmesser 5 µm;
  • bei einer Fertigung von dünnen Rohren, von Rohren mit einem maximalen Durchmesser 400 mm.

Moderne Anlagen, die für die Bearbeitung von Metallerzeugnissen mit einem Drahtziehverfahren bestimmt sind, sind vollkommen perfekt. Sie sind heute:

  • mit einer erhöhten Kapazität;
  • mit einer guten Qualität des zu erzeugenden Produktes;
  • mit einer erhöhten Qualität von Zieheisen (Ziehdüsen oder Ziehsteinen);
  • mit verbesserten sicherheitstechnischen Bedingungen.

Eine gute Mess- und Regeltechnik ermöglicht, die Drahtziehprozesse genau auszuführen, die meistens schon automatisiert sind.

Die Ziehsteine mit hoher Leistung und Präzision stellen die Erreichung von erhöhten Geschwindigkeiten und das Ziehen von haardünnen Drähten sicher. Sehr hohe Ansprüche werden an die Genauigkeit des Drahtdurchmessers gestellt.

Zur Bearbeitung von Halbzeugen (Vordrähten) mittels Drahtziehen werden die Einrichtungen unterschiedlicher Bauarten eingesetzt. Es gibt zwei Arten von Drahtziehmaschinen.

Die Funktionszusammenbau einer Zugeinrichtung bestimmt die Anwendungszwecke der Drahtziehmaschinen. Es gibt Maschinen, bei denen das Material in gerader Linie gezogen wird. Dazu gehören:

  • die Kettenmaschinen,
  • die Maschinen mit einem Raupenantrieb,
  • die Maschinen mit Vorschubeinrichtungen, die Hin- und Her-Bewegungen machen,
  • die Zahnstangenmaschinen,
  • hydraulische Maschinen.

Es gibt auch die Maschinen mit einer Trommel, die zum Aufwickeln des zu bearbeitenden Materials dient.

Die Bestimmung der Maschinen, bei denen sich das zu bearbeitende Material in gerader Linie bewegt:

  • zum Ziehen von Stangen,
  • zum Ziehen von Rohren,
  • zum Ziehen von anderen Erzeugnissen, die nicht zu Coils gewickelt werden.

Die Zweckbestimmungen der für die Bearbeitung der Erzeugnisse geltenden Drahtziehmaschinen, die zu Coils gewickelt werden:

  • das Ziehen des Drahts mit einem speziellen Profil,
  • das Ziehen von Rohren mit einem minimalen Durchmesser.

Diese sind durch die Trommelzahl (Zugscheibenanzahl), durch deren Arbeitsweise kennzeichnend und werden folgendermaßen unterteilt:

  • einfache;
  • mehrfache, mit Gleitziehen;
  • mehrfache ohne Gleitziehen;
  • mehrfache mit Rückzug.

Die Bezeichnung von Drahtziehmaschinen spricht davon, wie viele Produktionsgänge von einer Maschine gemacht werden können: eine Einfachmaschine macht nur einen Produktionsgang. Die Mehrfachmaschinen machen mehrere Produktionsgänge.

Derzeitige Drahtziehanlagen zur Herstellung eines Stahldrahtes mit einem Drahtziehvorgang stellen komplette Produktionslinien dar, die die Ausrüstung zum Ziehen eines aus verschiedenen Materialien erzeugten Drahtes enthalten: aus kohlenstoffarmen und kohlenstoffreichen Stahlsorten oder aus legierten Stählen. Das zu ziehende Material unterliegt einer Reihe von verfahrenstechnischen Vorbereitungsprozeduren oder wird auch einer Wärmebehandlung unterzogen. Ob der Draht hart oder weichgeglüht zur Auslieferung kommt, richtet sich nach der Anwendung.

Der Draht ist entsprechenderweise zum Drahtziehen vorzubereiten. Er soll gebeizt werden, kann beschichtet sein (mit einer aufgetragenen Schutzbeschichtung), einem Heiß- oder Kaltspülen unterzogen werden, getrocknet werden.

Nach den oben genannten Vorbereitungsprozeduren wird der Draht zur Drahtziehanlage gefördert. Abhängig von dem Anwendungszweck wird der gezogene Draht entweder einer Wärmebehandlung unterzogen, oder wird eingeölt, danach entweder zusammengebunden oder verpackt. Falls der Draht von dem gleichen Produktionsbetrieb teilweise verwendet wird, wird er in die entsprechenden Abteilungen der Halle oder Werke transportiert. Der Draht wird in Coils oder Spulen übergeben.

Hilfsausrüstung

Jede Linie ist mit Haupt- und Hilfsausrüstungen ausgerüstet. Mit einer Hauptausrüstung werden die Drahtziehoperationen ausgeführt.

Die Hilfsausrüstung besteht aus:

  • den Abhaspeln,
  • den Aufwickelhaspeln,
  • der Vorrichtung zum Anspitzen eines Drahtes,
  • der Schmierungsausrüstung,
  • einer Verpackungsanlage für die Verpackung von Coils,
  • einer Vorrichtung zum Abschneiden eines Drahtes,
  • einer Drahtschweißmaschine usw.

Bei einem oben erwähnten Typ von Drahtziehmaschinen gibt es eine Trommel zum Aufwickeln des Materials. Anzahl von Produktionsgängen und der Typ der Maschine beeinflussen den hauptsächlichen Ausrüstungssatz der Drahtziehanlage. Zu diesem Satz gehören: die Ziehtrommel (Zugscheibe), das Getriebe, elektrischer Motor.

Die für Stahldraht vorgesehene Ziehmaschine unterscheidet sich von der Ausrüstung, die zum Ziehen eines Drahtes aus Buntmetallen geeignet ist. Aber die Grenzen zwischen diesen Ausrüstungsarten werden heute verwischt. Die Drahtziehtechnologie selbst bestimmt spezifische Ansprüche, die an die Konstruktionen der Zugausrüstung und ihren Hauptkenndaten gestellt werden.

Die Drahtziehausrüstung kann sowohl universal, als auch standardmäßig sein. In den Produktionsabteilungen mit großen Kapazitäten und einem kleinen Sortiment von Produkten wird in der Regel eine spezifische Ausrüstung eingesetzt, bei der Erzeugung eines breiten Sortiments von Produkten ist lohnend universelle Ausrüstung zu verwenden.

Die Buntmetalle (Kupfer, Aluminium) besitzen eine kleinere Zugfestigkeit im Vergleich zum Stahl. Diese Charakteristik ist bei der Auswahl der Hauptparameter der Drahtziehmaschine und ihrer Konstruktion die entscheidendste.

Zum Ziehen eines Drahtes aus weichen Materialien, wie aus dem Buntmetall, kommen die Drahtziehmaschinen mit einer Gleitfunktion zum Einsatz. Das ist dadurch bedingt, dass bei einem Gleitziehen des Drahtes aus einem weichen Material die Reibverluste kleiner sind, als beim Ziehen eines Stahlproduktes. Eine erhöhte Plastizität und eine kleinere Zugfestigkeit des Buntmetalls machen in jedem Fall das Einfädeln des Drahtes einfacher. Bei der Herstellung eines Stahldrahtes kommt das Gleitziehen nicht so oft zum Einsatz, nur bei der Herstellung eines dünnen Drahtes mit einem minimalen Durchmesser und des Drahtes für Sonderanwendungen.

Drahtziehmaschinen mit dem Aufwickeln des zu bearbeitenden Materials auf eine Haspel

Einfachziehanlagen

Auf den Einfachziehanlagen werden die groben Drähte unterschiedliches Profils und mit runder Querschnittsform mit einem Durchmesser von 25-40 mm, die Rohre aus schwarzen und meistens aus Buntmetallen gezogen. Beim Ziehen von Rohren mit einem großen Durchmesser werden auch die Haspel (Trommeln) eines großen Durchmessers eingesetzt. Je größer der Rohrdurchmesser ist, desto größer wird der Durchmesser des Haspeldornes.

Die Halbzeuge werden auf die Trommel nur in einer Reihe verlegt, was das Coilgewicht kleiner macht. Das Zieheisen verschiebt sich entlang der Trommel, das Material wird ohne Versatz von Windungen auf die Trommel aufgewickelt. Auf solche Art und Weise werden die Oberfläche und das Profil von Windungen gegen Beschädigungen geschützt.

Die Einfachziehanlagen sind für eine Kraft von 0,05-200 KN ausgelegt. Das wird durch die Kenndaten des zu ziehenden Materials festgelegt: den Querschnitt, das Profil, die Qualität. Die Ablaufgeschwindigkeit beim Drahtziehen erreicht 5 m/s.

Bei den Einfachdrahtziehanlagen erhöht sich die Kapazität durch die Vergrößerung der Massen von Coils. Das erfolgt sowohl auf der Seite der Abwicklung des Vordrahtes, als auch auf der Seite der Aufwicklung eines fertigen Produktes. Je größer der Durchmesser eines zu ziehenden Drahtes ist, desto größer ist die Masse der Coils, die durch das Schweißen größer sein kann.

Zweifachziehanlagen

Auf den Zweifachziehanlagen erfolgen die Abläufe in zwei Produktionsgängen, anders gesagt, zwei Ziehschritte reichen. Dies ist erforderlich, um die vorgegebenen Drahtabmessungen bei kleinen Produktionsmengen zu erreichen. Für das Material, das in zwei Ziehschritten gezogen wird, wird mit einem vierfachen Stauchen verformt.

Die einfachste Variante von solcher Maschine besteht im Einsatz von einer zweistufigen Trommel. Für die erste Stufe hat die Trommel einen kleineren Durchmesser, hier erfolgt das Gleitziehen des Drahtes. Der gleichmäßige Verschleiß der Walzen ermöglicht ein Ziehverhältnis um 1-2% höher einzustellen, im Vergleich zu dem durch eine Differenz von Stufendurchmessern ermittelten Ziehverhältnis.

Das Gleitziehen erfolgt in einer niedrigen Stufe, sonst kann es zu einem Drahtriss kommen. Hier ist es unmöglich, stark anzustauchen.

Differenziale Zweifachziehmaschinen laufen in beiden Stufen ohne das Gleitziehen, lassen jedoch hohe Abnahmen neben den niedrigen. Differenziale Zweifachziehmaschine besitzt zwei auf einer Achse liegende Trommeln.

Mehrfachziehmaschinen

Die Mehrfachziehmaschine ist eine Maschine, in der die Halbzeuge durch die sich verjüngenden Öffnungen von nacheinander liegenden Zieheisen gleichzeitig gezogen werden. Das wird zur Erhöhung eines Ziehverhältnisses des zu bearbeitenden Materials gemacht. Die Zieheisen folgen aufeinander.

Zur Bestimmung von Anzahl von Ziehschritten spielen eine große Rolle die Abmessungen des zu bearbeitenden Materials, sein Querschnitt, die vorgegebenen Abmessungen des Endproduktes und seine mechanischen Eigenschaften. Die Zahl von Ziehschritten wird in der Regel von 2 bis 25 festgelegt, kann auch größer gewählt werden.

Je fester das Material ist, desto schwieriger wird es gezogen. Nach dem letzten Zieheisen reicht der Zug nicht aus, um das Material durch alle Zieheisen einer Mehrfachziehmaschine gleichzeitig zu ziehen. Dazu ist nach jedem Zieheisen ein separater Trommelzug installiert. Die Trommel dreht sich, das zu ziehende Material verlässt das Zieheisen und wird auf die Trommel aufgewickelt, und folgt danach zu einem nachfolgenden Zieheisen.

Mehrfachziehmaschinen mit Gleitziehen

Für alle Zieheisen einer Mehrfachziehmaschine gilt eine Gleichung oder ein Verhältnis, dessen Voraussetzung als eine Vorbedingung für eine erfolgreiche Funktion einer Anlage gilt:

F1v1 = F2v2 = ... = Fnvn,

dabei F1, F2, ..., Fn— die Fläche des Drahtquerschnittes ist, nachdem der Draht das Zieheisen verlässt;
v1,v2, ..., vn — die Aufwickelgeschwindigkeit des Drahtes nach dem Austritt aus einem Zieheisen.

Die Materialmenge, die durch ein Zieheisen in einem bestimmten Zeitraum gezogen wird, soll für alle Zieheisen einer Drahtziehmaschine gleich sein. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Draht reißen, die Schlingen gehen verloren und der Draht verwickelt sich.

Bei der Herstellung eines dünnen Drahtes (mit einem Durchmesser von 0,5—0,1 mm) kommen die Stufenziehmaschinen zum Einsatz, bestehend aus höchstens 4 Ziehspindeln und maximal aus 25 Zieheisen. Dabei sind die Abmessungen von Zieheisen und die Durchmesser der Trommeln für jede Stufe anzupassen. Die Ablaufgeschwindigkeiten für derzeitige Mehrfachziehanlagen sind in der untenstehenden Tabelle aufgeführt:

Draht Aus Kupfer Aus Stahl
Grob- und mittelgrob 5-18 2,5-10
Fein und feinst 30-80 5-25
Noch feiner 20-40 -

Mehrfachdrahtziehmaschinen ohne Gleitziehen

Dieser Typ von Drahtziehmaschinen erinnert das Mehrfachziehen mit Gleitziehen. Auf einer Maschine ohne Gleitziehen sind auch die aufeinander folgenden Zieheisen und die Trommelzüge angeordnet. Hier ist aber eine Speicherfunktion vorgesehen, d.h. der Draht kann sich zwischen zwei nacheinander stehenden Zieheisen sammeln. Es ist nicht notwendig, die Trommel- und die Ablaufgeschwindigkeiten nach dem Zieheisen anzupassen. Die Schlingen sammeln sich, wie im Schlingenspeicher eines Drahtwalzwerks.

Es gibt eine Vielfalt von unterschiedlichen Typen und konstruktiven Auslegungen der Mehrfachdrahtziehmaschinen mit diverser Stufenzahl ohne Gleitziehen.

Jede Aufwickeltrommel, bis auf für das Fertigprodukt, ist mit Führungsringen und Abstreifern ausgerüstet. Die Führungsringe üben einen Bremseffekt aus, die Abstreifer verhindern das unabsichtliche Abwickeln eines Drahtes, was unter dem Einfluss von Fliehkräften auftreten kann.

Bei solcher Auslegung wickelt sich der Draht von der Trommel unabhängig von seinem Aufwickeln ab. Die einzelnen Windungen können sich auf der Trommel sammeln, aber die Abwickel- und die Aufwickelgeschwindigkeit sind voneinander nicht abhängig.

Auf den Mehrfachdrahtziehmaschinen kann sich der Draht, wenn er sich sammelt, verwickeln. Dazu wurden neue Ideen entwickelt, die auf die Aufwicklungsweise des Drahtes und auf seinen weiteren Fördervorgang zu dem nächsten Zieheisen gerichtet sind.

Mehrfachdrahtziehmaschinen mit einer Gegenzugfunktion und Schlingenbildungsfunktion

Der Gegenzug bewirkt die Reduzierung eines Verschleißes von Zieheisen, die Drahtdicke wird gleichmäßig. Dies ermöglicht das Drahtziehen bei höheren Ablaufgeschwindigkeiten.

Der Gegenzug wird durch die Regelung der Trommeldrehgeschwindigkeit entwickelt, der Schlupf des Drahtes auf der Trommel wird damit ausgeschlossen. Die Ausrüstung ist bei diesen Anlagen genauso wie bei einer gewöhnlichen Mehrfachziehmaschine: bestimmte aufeinanderfolgende Trommeln und zwischen den Trommeln angeordnete Zieheisen.

Drahtziehmaschinen ohne Schlingenbildung

Bei diesen Anlagen werden auf die Trommel nur ein Paar Windungen aufgewickelt (von 6 bis 10 Drahtwindungen auf jede Trommel). Diese Zahl von Windungen ist für die Erzeugung einer erforderlichen Reibungskraft ausreichend, die zwischen einer Trommel und einem Draht entsteht. Der Draht wird durch die Zieheisen schlupffrei gezogen und ohne Rollen transportiert, das verhindert das Verwickeln des Drahtes beim Übergang von einem Zieheisen in das andere.

Der Gegenzug wird bei solchen Maschinen von einem elektrischen Motor erzeugt. Dies ermöglicht höhere Gegenzüge zu erzeugen und sie in großen Bereichen zu regeln. Die Tatsache, dass solche Maschinen viel weniger Rollen besitzen, erleichtert das Einfädelt des groben Drahtes aus hochfestigen Materialien (Beschickung der Maschine). Nicht alle Arten von Draht werden stark gestaucht. Eben für solche Drähte ist der Einsatz von Gegenzügen effektiv. Der Profildraht wird bei der Herstellung nicht stark gestaucht, der Verschleiß von Zieheisen wird dadurch vermindert.

Die Vorteile dieser Anlagen sind unten aufgezählt:

  • beim Drahtziehen wird der Draht nicht verwickelt;
  • das Ziehen der Drähte mit unterschiedlichen Profilformen und mit einem unrunden Querschnitt ist möglich;
  • ein großer Regelbereich des Gegenzugs;
  • keine Schwierigkeiten bei der Beschickung der Maschine;
  • keine Rollen – keine überflüssigen Biegungen des Drahtes;
  • kein Geschwindigkeitsregler,
  • das einfache Schema des Aggregates (mechanische und elektrische Ausführung).

Kontinuierliche Drahtziehmaschinen

Die Mehrfachdrahtziehmaschinen sind, wie bekannt, kontinuierliche Maschinen. Das bedeutet, dass der Ablauf kontinuierlich ohne Anlagenstopp erfolgt, beginnend mit der Förderung von Halbzeugen bis zum Erhalten eines Fertigproduktes. Bei solchen Anlagen wird der Draht zwischen den Wärmebehandlungen stark verformt und bis zum Endmaß gestaucht.

Nach diesem Verfahren kann man mehrere Einfachdrahtziehmaschinen in einer Linie verkoppeln. Diese Verkopplung von Maschinen, die sich früher in verschiedenen Hallenabteilungen befanden, spart die Zeit für die Operationen und für den Transport von Halbzeugen.

Kontinuierliche Anlagen werden mit gleicher Ausrüstung und mit gleichem Leistungsaufwand zusammengestellt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann allgemeine Kapazität dieser neu bestückten Linie abfallen.

Kombination aus einem Drahtziehen und einer mechanischen Zunderentfernung

Derzeit ist eine Vielfalt von kombinierten Linien bekannt. Genauso, wie die mechanischen Zunderentfernungsanlagen mit den Beizanlagen kombiniert werden, werden heute die erwähnten mechanischen Zunderentfernungsanlagen mit den Einfach- und Mehrfachdrahtziehmaschinen verkoppelt.

Bei einer solchen Kombination haben wir folgende Vorteile:

  • es ist nicht notwendig, den Walzdraht aus dem Lager in die Beizlinie zu transportieren;
  • dort auch außer beizen, noch spülen, mit Kalk behandeln und Schutzbeschichtungen auftragen;
  • und danach den Walzdraht zum Drahtziehen noch transportieren.

Eine Beizanlage mit ihrem großen Platzbedarf lässt sich mit einer Drahtziehanlage schwierig zu kombinieren.

Aber derzeitige mechanische Zunderentfernungsausrüstung, die in der Leistung und Kapazität einer modernen Drahtziehlinie nicht nachsteht, ermöglicht eine kombinierte Anlage aus diesen zwei Aggregaten zusammenzustellen.

Die Verkopplung von diesen Anlagen weist folgende Vorteile auf:

  • Entlassung vom Personal;
  • die Reduzierung der damit verbundenen Ressourcen;
  • mechanische Zunderentfernungsausrüstung ist wesentlich billiger als eine chemische Entzunderung;
  • die Zunderentfernungsausrüstung hat einen kleineren Platzbedarf im Vergleich zu einer kompletten Beizanlage;
  • keine Abfallstoffe nach dem Beizen und eine saubere Umgebung.

Kombination aus einem Drahtziehen und einer Glühlinie

Beim Ziehen eines Alu-Drahtes wurden kombinierte verfahrenstechnische Operationen entwickelt: Konti-Aluminiumguss mit einem kontinuierlichen Walzen und einem Ziehen.

Was den aus den Schwarzmetallen hergestellten Draht angeht, hier sprechen wir von einem Anfangsstadium auf dem Gebiet der Kombination: aus einem Ziehen und einem Glühen. Die Realisation dieser kombinierten Anlage findet in der metallurgischen Metallwarenfabrik in Magnitogorsk statt.

Es gibt eine Reihe von kombinierten Anlagen, bestehend aus den Ausrüstungen für das Drahtziehen, das Glühen, die Verzinnung und den Auftrag auf einen Draht von Isolationsbeschichtungen. Alle diese Prozesse sind kontinuierlich und hochleistungsfähig, deswegen sind sie mit den Abhaspeln in Linieneinlauf und den Aufhaspeln im Linienauslauf ausgerüstet, die eine kontinuierliche Zuführung von Halbzeugen und die Abnahme des fertigen Drahtes gewährleisten, ohne die Linie zu stoppen.

Die Vorteile von solchen kombinierten Anlagen sind folgende:

  • hohe Effektivität;
  • der Bedarf an den Hilfsausrüstungen ist weniger;
  • Reduzierung der Produktionsflächen;
  • wesentliche Reduktion des Produktionsaufwandes;
  • kein Materialtransport aus einer Produktionsabteilung in die andere.

Mehrdrahtziehen

Von dem Begriff „Mehrdrahtziehen“ sprechen wir beim Ziehen von feinsten aus Buntmetallen hergestellten Drähten. Die Mehrdraht-Ziehmaschinen laufen kontinuierlich, für die Beschickung und für die Abnahme eines fertigen Coils muss die Linie nicht angehalten werden. Das Drahtziehen mit solchen Anlagen wird mit den Glühvorgängen und mit dem Auftrag auf das Produkt von Beschichtungen kombiniert. Bei diesen Kombinationen hat eine geringere Ablaufgeschwindigkeit die Priorität. Es gibt, zum Beispiel, für das Ziehen von 18 Drähten vorgesehene Drahtziehmaschinen bei einer Ablaufgeschwindigkeit von max. 5 m/s. In Summe erreichen die Maschinen die Geschwindigkeit von 90 m/s.

Die langsame Geschwindigkeit hat bei solchen Anlagen folgende Vorteile:

  • die Instandhaltung der Anlage ist einfacher;
  • Drahtriss ist weniger wahrscheinlich;
  • stabile Qualität eines emaillierten Drahtes.

Wenn die Operationen nicht zusammenfallen, werden die Linien mit den Systemen des Zwei – und Zehndrahtziehens ausgerüstet, hier wird es bei einer Ablaufgeschwindigkeit von 10—15 m/s produziert.

Je mehr Drähte in der Linie, desto langsamer ist die Ablaufgeschwindigkeit und desto kleiner die Kapazität. Das ist aber dadurch zu erklären, dass die Beseitigung der Folgen eines Drahtrisses in der Mehrdrahtziehmaschine mit einem großen Zeitaufwand im Vergleich zu einer Eindrahtziehmaschine verbunden ist. Um die Kapazität bei einer Mehrdrahtziehmaschine zu erhöhen, muss man das Material zum Ziehen sehr sorgfältig vorbereiten, richtige Schmiermittel und Kühlmittel für den Draht aussuchen.

Hilfsausrüstung für die Drahtziehmaschinen

Aufwickler

Der Draht wird in den in eine Drahtziehanlage integrierten Wärmebehandlungslinien und Beschichtungsanlagen auf die Trommeln aufgewickelt. Die Aufwickeltrommeln können in verschiedenen Linien vertikal und waagerecht angeordnet sein.

In den Drahtziehlinien dienen nur die Trommeln für die Abnahme des Fertigdrahtes, um daraus die Coils zu bilden. Es gibt die Trommeln mit Stiften, speziellen Nuten zum Absenken einer Coilabnahmevorrichtung. Solche Trommelkonstruktion zentriert ein Drahtcoil auf den Trommelstiften gut, hiermit wird eine dynamische Belastung auf die Welle und die Lager der Trommel kleiner.

Bei manchen Trommelkonstruktionen wird diese Coilabnahmevorrichtung vor der Coilbildung eingebaut. Bei solchen Auslegungen braucht man keine großen Kranhacken bei Hallenkranen, weil die Trommel ohne Stiften ist. Aber das Drahtcoil wird schlechter zentriert, als mit den Stiften. Die Lager gehen häufiger kaputt.

Bei einem weiteren Einsatz von diesem gezogenen dünnen Draht im gleichen Werk, z.B., bei der Fertigung der Seile, der Schlagseile, der Kabel, der Nägel werden die Anlagen mit den Aufwickelspulen ausgerüstet. Dank einer großen Spulenkapazität im Vergleich zu der Kapazität der Trommeln für die Fertigdrähte laufen die Anlagen leistungsfähiger, ohne die Zeit für die Abnahme des Drahtes von der Trommel zu verlieren. Der Draht wird von der Spule ganz leicht abgewickelt, ohne ihn bei nachfolgenden Operationen zu verwickeln. Beim Aufwickeln wird der Zug ungefähr gleichmäßig gehalten. Bei der Arbeit mit einem groben Draht werden für eine Zugstabilität keine Gleitkupplungen verwendet, weil sie einen großen Verschleiß haben.

Die Aufwickelgeschwindigkeiten können in dem Zusammenhang mit der Auslaufgeschwindigkeit des Drahtes verändert werden. Dazu kommen Getriebekasten, Reibkomponente, verschiedene regelbare Motoren und hydrodynamische Kupplungen zum Einsatz.

Die Aufwickler können mit elektrischen Antrieben in Bewegung gebracht werden. Bei der Auswahl eines Antriebes muss man eine Rentabilität bei seinem Einsatz berücksichtigen.

Falls die Asynchronmotoren zum Einsatz kommen, verwendet man regelbare Transformatoren auch für die Stabilität des Zuges auf dem Aufwickler, die auch zugleich den Motor einspeisen.

Für kleinere Abwickler kann man einen Gleichstrommotor aussuchen. Alle elektrischen Antriebe sind konstruktionsmäßig einfach und nicht teuer. Sie können in verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, aber wesentliche Nachteile weisen sie doch auf:

  • der Regelbereich für die Geschwindigkeiten und Züge ist begrenzt;
  • das Drehmoment ist nicht groß, ist aber für eine Trommel- und Motorbeschleunigung nicht ausreichend, wenn ein Hochlauf bis zu einer Nenngeschwindigkeit notwendig sein wird.

Darum läuft auch der Hauptantrieb langsam hoch und bei einer Beschleunigung fällt der Zug ab. Aber wenn der Durchmesser eines Coils und die Aufwickelgeschwindigkeit nicht gravierend geändert werden, können diese Antriebe erfolgreich eingesetzt werden.

Beim Drahtaufwickeln auf eine Trommel soll immer eine Drahtreserve vorgesehen sein. Die Menge dieser Reserve ist von der Aufwickelgeschwindigkeit abhängig. Je größer die Geschwindigkeit, desto größer wird die Drahtreserve sein (in Form einer gebildeten Schlinge). Ohne Schlinge kann man nur mit einem nicht so dünnen Material arbeiten, sonst kann man einen Drahtriss nicht verhindern.

Beim Drahtaufwickeln darf der Drahtzug nicht groß sein, weil ein großer Zug, einerseits, zum Bruch der Aufwickelspule führen kann, andererseits, zum Kleben der Windungen zueinander im Falle mit einem Alu-Draht.

Haspel mit einer feststehenden Trommel

Mit der Steigerung einer Ablaufgeschwindigkeit beim Drahtziehen fällt die Geschwindigkeit beim Aufwickeln auf eine Trommel ab, die für die Abnahme eines Coils zu verwendete Zeit ist praktisch gleich, unabhängig von der Ablaufgeschwindigkeit beim Drahtziehen. Je grober der zu ziehende Draht ist, desto schneller ist die Trommel voll. Auf die Spule soll nur der Draht aufgewickelt werden, der im Weiteren im gleichen Werk zum Einsatz kommen soll. Selbst, wenn der Draht zu dem Verbrauchen in Coils transportiert wird, deren Gewicht gemäß GOST 80 kg nicht überschreiten darf, soll der Aufwickler in der Linie fest stehen.

Der auf die für einen fertigen Draht vorgesehene Trommel kommende Draht wird auf den Haspel mit einer fest eingebauten Trommel in gleicher Menge übergeben. Da der Draht auf eine fest eingebaute Trommel aufgewickelt wird, wird er beim Erreichen eines notwendigen Coilgewichts abgeschnitten. Die Linie soll dabei nicht angehalten werden. Das Coilgewicht ist auf einer fest eingebauten Trommel unbegrenzt.

Haspel mit einem Container

Für die hochfestigen Drahtsorten und für einen Draht mit unrundem Querschnitt kommen die Aufwickelhaspel mit Containern zum Einsatz, die das Verwickeln des Drahtes beim Aufwickeln vermeiden.

Der Haspel besteht aus einer betriebenen Zugtrommel und dem Zubehör zum Drehen des Containers. Der Container dreht sich mit einer mittleren Geschwindigkeit, die mit der Eintrittsgeschwindigkeit des Drahtes identisch ist.

Durch eine stufenlose Veränderung der Geschwindigkeit kann man eine komplette Verlegung von Windungen mit richtigen konzentrischen Reihen erreichen.

Bei einigen Konstruktionen steht die Zugtrommel in einer Ebene mit dem Container, der Draht gelangt von der Trommel über eine Rinne in Container. Bei anderen Auslegungen befindet sich die Trommel oberhalb eines Containers und die Drahtwindungen fallen bloß von der Trommel in einen drehenden Container.

Umreifung von Drahtcoils

Als Tisch für das Umbinden von Coils wird ein Gestell bezeichnet, auf das die Coils von der Trommel aufgelegt werden. Auf diesem Gestell werden die Coils manuell umgebunden. Einige Gestelle sind fest angeordnet, die anderen drehen sich aber. Nach dem Umbinden in einer Stelle dreht sich der Kreuztisch axial unter einem Winkel um, der einer Wicklungsteilung gleich ist.

Nach einer kompletten Umreifung eines Coils neigt sich der Tisch unter einem Winkel, der Coil fällt auf den Boden.

Im Betrieb bei einer hohen Ablaufgeschwindigkeit erhöht sich die Produktivität der Drahtziehmaschinen, das Personal schafft es nicht, die Coils vor der Ziehmaschine zu schweißen und die fertigen Coils umzureifen. Besonders zeitaufwändig ist die manuelle Umbindung von Coils. Im Falle mit einer Umreifungsmaschine wird ein Coil in drei Stellen umgebunden.

Abziehvorrichtung für die Abnahme der Coils von einer Trommel

Der fertig eingewickelte Draht wird von einer Trommel mit speziellen Vorrichtungen abgezogen, die Abnehmer heißen. Die Abnehmer werden in die Nuten der für die Fertigprodukte vorgesehenen Trommel eingesteckt. Wenn die Trommel voll ist, wird sie zusammen mit dem Draht mit einer Hubvorrichtung angehoben und auf den Tisch gestellt, wo die Coils umgebunden werden. Die Trommelkonstruktion erlaubt, die Abziehvorrichtung entweder vor dem Beginn eines Aufwickelvorganges oder nach Abschluss der Aufwicklung aufzustellen.

Bei den älteren Anlagen ist die Abziehvorrichtung auf der Trommel vor dem Beginn eines Aufwickelvorganges montiert, es sieht so aus, dass die Abziehvorrichtung die Trommelkonstruktion fortsetzt. Die Trommel dreht sich mit der Abziehvorrichtung und dem Draht zusammen, durch eine Unwucht des Coils entstehen auf der Trommel die Fliehkräfte. Eine Instabilität der Abziehvorrichtung führt zu den Schlägen der Vorrichtung gegen die Trommel. Ein starkes Geräusch beim Drehen, die wegen einer Unwucht entstehenden Fliehkräfte tragen zu einem Verschleiß und zum Bruch der Wellenlager an der Trommel bei.

Bei den derzeitigen Anlagen werden die Abziehvorrichtungen nach Abschluss der Aufwicklung montiert, d.h., wo der Coils von der Trommel abgezogen wird.

Abwickelhaspel

Auf der Eintrittsseite aller Anlagen werden zum Abwickeln des Drahtes die Abwickelhaspeln aufgestellt.

Um einen Draht mit einem Durchmesser von 10—20 mm abwickeln zu können, verwendet man die Drehfiguren.

Sind es Drehfiguren oder Abhaspel, auf denen sich der Coil beim Abwickeln dreht, haben sie alle einen Vorteil: der von ihnen transportierende Draht wird nach jeder Windung nicht verwickelt. Aber um das nächste Drahtende mit einem auf dem Abhaspel stehenden Coil zu schweißen, muss die Linie angehalten werden, was die Leistung absinkt.

Bei anderen Abhaspeltypen kann man die Drahtenden miteinander schweißen, weil die Coils beim Abwickeln nicht gedreht werden. Aber der Draht wird verwickelt, und ein solcher Abhastel hat mehr Platzbedarf. Der Draht wird von solchen Abhaspeln mit Windungen abgenommen. Um die Möglichkeit zum Ausrichten der Windungen zu bekommen, wird ein großer Abstand zwischen Abhaspel und der Linie benötigt.

Vorrichtung zum Anspitzen der Erzeugnisse (Anspitzvorrichtung)

Bei dem Einfädeln des Drahtes muss das vordere Drahtende im Durchmesser vermindert werden, damit das Ende in das Zieheisen leicht eingehen kann. Aus dem Zieheisen soll der Draht das Ende um soviel möglich herausstecken, damit es mit einer Zange festgehalten werden kann.

Zum Anspitzen eines Drahtes oder einer Stange oder eines anderen Halbzeuges werden spezielle Vorrichtungen vorgesehen: Anspitzwalzmaschinen, Rotationsschmiedemaschinen, Hydraulikpressen, elektro-pneumatische Schmiedehammer und Kreismesserköpfe. Es gibt auch die Vorrichtungen für eine Zwangseinführung des Drahtes in das Zieheisen, ohne ihn anzuspitzen.

Alle derzeitigen Anspitzmaschinen sind Antriebsmaschinen, die mit einem separaten Antrieb ausgerüstet werden.

Vorrichtung für die Zwangseinführung einer nicht angespitzten Stange in das Zieheisen

Alle oben aufgeführten Vorrichtungen zum Anspitzen eines Drahtendes weisen einen großen Nachteil auf. Er besteht darin, dass die Festhaltepunkte nach der Beendigung des Drahtziehens zu entfernen sind. Sie haben einen kleineren Durchmesser im Vergleich zu dem Durchmesser einer fertigen Stange, damit sie (die Stange) in das Zieheisen eingeführt werden kann. Dabei entstehen Metallverluste von 3-4%. Je kürzer die zu ziehende Stangen sind, desto größer sind relative Verluste. Größere Verluste weisen die zu ziehenden Erzeugnisse aus den teuren legierten Materialien und Legierungen auf.

Um die Verluste zu vermeiden, wurden spezielle Einstoßvorrichtungen (mechanische und hydraulische) entwickelt, die bei der Einführung der Stange in das Zieheisen helfen. Diese Vorrichtungen sind auf dem gleichen Rahmen mit dem Zieheisen eingebaut. Die hauptsächlichen Einstoßzylinder sind am Rahmen seitlich montiert. Da es möglich ist, mit der Drahtziehmaschine eine, zwei oder drei Stangen zu ziehen, ist auch die hydraulische Einstoßeinrichtung der gleichen Operation zu unterziehen. Ausgehend von der Erfahrung beträgt die Kraft das 1,2- 2-Fache von einer Ziehkraft.

Spannvorrichtungen

Die Spannvorrichtungen verwendet man bei den Drahtziehmaschinen, die mit Stufentrommeln (Zugscheiben) mit einem Gleitziehen ausgerüstet werden. Die Stufen sind bei den Zugscheiben kleiner Abmessungen, die Halterungen für die Zieheisen sind kompakt eingebaut und es ist schwierig, den Draht in der Linie problemlos einzufädeln. Der Draht wird außerhalb der Linie durch das Zieheisen mittel Spannvorrichtungen gezogen.

Sehr oft werden die Spannvorrichtungen in Kombination mit einer Anspitzmaschine ausgelegt.

Das angespitzte Drahtende wird in das Zieheisen eingesteckt, mit einer auf der Trommel eingebauten Zange festgehalten und mit Hilfe einer drehenden Trommel in das Zieheisen weitergeschoben. Wenn auf der Trommel eine ausreichende Drahtlänge aufgewickelt ist, hält man sie an und führt man den Draht in das nächste Zieheisen ein.

Wenn die Trommel mit DC-Antrieben ausgerüstet werden, und die bestehende Linie ermöglicht bei kleineren Geschwindigkeiten den Draht in das Zieheisen einzufädeln und die Anlage soft anlaufen zu lassen, dann braucht man die Spannvorrichtungen gar nicht.

Stahlindustrie

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